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Neuer Vorstand beim Emser Fischereiverein

Obmann Gerd Rüdisser (2.v.r.) mit dem neuen Vorstand des Hohenemser Fischereivereines.
Obmann Gerd Rüdisser (2.v.r.) mit dem neuen Vorstand des Hohenemser Fischereivereines. ©FV
Hohenems. Mit der Bestätigung des Obmannes Gerd Rüdisser auf der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Hohenems nahm auch der neue Vorstand mit Peter Schweizer (Vize), Wolfgang Jaud (Kassier) und René Schreiber (Schriftführer) sowie Gewässerwart Dietmar Starz, Aufseherobmann Stefan Huchler und Jugendwart Manuel Perner offiziell seine Arbeit auf.

Der Obmann sprach sich klar gegen die Schaffung eines zwischen Altem Hohenemser Bad und Zollamt Hohenems-Diepoldsau geplanten überörtlichen Naturschutzgebietes aus. Dies hätte nämlich zur Folge, dass Fischer, Jäger sowie alle anderen Personen keinen Zutritt in dieses Gebiet mehr hätten. Auch gebe es bei einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet keine Möglichkeit mehr, etwas auch positiv zu verändern.

„Nach Aussprache mit Vogelkundlern konnte übereinstimmend festgestellt werden, dass es in diesem Bereich keine seltenen oder unter Schutz stehenden Vögel gibt, die nicht auch in anderen Teilen des Alten Rheins vorkommen“, sah Rüdisser „absolut keine Notwendigkeit, in diesem Gebiet ein Naturschutzgebiet zu befürworten“, zumal dieses direkt neben der Autobahnauf- und -abfahrt läge und auch vom Durchgangsverkehr Hohenems- Dipoldsau stark beeinträchtigt wäre.

Keine positive Verbesserung für Mensch und Tier an den Ufern des Alten Rheins habe sich durch den Leinenzwang-Erlass der Stadtvertretung ergeben. Immer noch würden Hunde beobachtet, welche die Enten bei ihrem Brutgeschäft stören. Ein weiteres leidiges Thema ist laut Obmann nach wie vor die Zerstörung der Uferlandschaft durch ein paar wenige Reiter.

Von 396 Kontrollen durch die 10 Aufseher berichtete deren Obmann Stefan Huchler. Dabei wurden drei klassische Schwarzfischer ertappt, 10 Personen wurden u.a. wegen Schonzeit-Verstößen oder Fischen mit drei Ruten bei der BH angezeigt und 10 weitere Fischern wurde die Fischereiberechtigung wegen vereinsinterner Verstöße entzogen.

Schließlich wurden noch Gebhard Schneider und Arthur Grabher für 53 Jahre Vereinszugehörigkeit, Ferdinand Vogel und Peter Mathis für 50 Jahre, Johann Predl und Norbert Ender für 45 Jahre, Erich Dreissger für 35 Jahre sowie weitere neun Fischer für 25 Jahre Mitgliedschaft beim Fischereiverein geehrt. 

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