Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Neuer Staatspreis für Bildungsjournalisten

Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) hat Dienstag Nachmittag in Wien Journalisten von ORF und APA mit dem neugeschaffenen Österreichischen Staatspreis für Bildungsjournalismus ausgezeichnet.

Der mit 5.500 Euro dotierte Staatspreis ging an Elisabeth Nöstlinger vom ORF-Hörfunk. Den Förderungspreis (2.500 Euro) zum Staatspreis für Journalisten unter 35 Jahren erhielt Andreas Kuthan von der APA – Austria Presseagentur.

Mit der neuen Auszeichnung wolle sie ein Zeichen setzen, für “die große Bedeutung, die qualitäts- und verantwortungsvollem Journalismus im bildungspolitischen Diskurs zukommt”, gerade in Österreich, wo bildungspolitische Themen oft ideologisch und standespolitisch diskutiert würden, sagte Schmied bei der Verleihung. “Wo ‘aku’ (das Autorenkürzel Kuthans in APA-Meldungen, Anm.) unten steht, ist ein Bericht drinnen, auf den ich mich verlassen kann”, sagte Bildungsjournalist Erich Witzmann von der “Presse” in seiner Laudatio auf den Förderpreisträger. Der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann hob in seiner Laudatio auf die Staatspreisträgerin die Gratwanderung hervor, die Nöstlinger in ihren Sendungen zwischen “hohem inhaltlichen Niveau und spannender journalistischer Vermittlung scheinbar mühelos beschreitet”. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bezeichnete die Leistungen Nöstlingers für den ORF als “public value in Reinkultur”.

Nöstlinger, geboren am 1. Februar 1956 in Linz, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Wien und Salzburg. Ihre journalistische Karriere begann sie in der Stadtzeitung “Falter”. Von 1989 bis 2003 war sie ständige freie Mitarbeiterin der Wissenschaftsredaktion im ORF-Hörfunk. Seit 1999 ist sie verantwortliche Redakteurin für das “Salzburger Nachtstudio”. Die Vorsitzende des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten wurde 2002 mit dem Staatspreis für Wissenschaftspublizistik ausgezeichnet, erst im Oktober dieses Jahres erhielt sie den Inge-Morath-Preises des Landes Steiermark für Wissenschaftsberichterstattung.

Kuthan, geboren am 2. Juni 1974 in Wien, absolvierte an der Universität Wien ein Studium der Rechtswissenschaften. Schon während des Studiums war er von 1993 bis 2000 als freier Mitarbeiter im Chronik- und Kulturressort der APA tätig, seit 2000 ist er im Ressort “Kultur-Wissenschaft-Bildung” verantwortlicher Redakteur für den Bereich Bildung. Der aktive Spieler in der Österreichischen Schach-Bundesliga ist nach der Geburt seines Sohnes seit September dieses Jahres karenziert.  

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Kultur
  • Neuer Staatspreis für Bildungsjournalisten
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen