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Neuer RK-Stützpunkt für Hohenems: Freiheitliche werfen Bürgermeistern Untätigkeit vor

Auf dem abbruchreifen „Neudörferhaus“-Areal (links) soll RK-Stützpunkt gebaut werden.
Auf dem abbruchreifen „Neudörferhaus“-Areal (links) soll RK-Stützpunkt gebaut werden. ©VN/Hagen
Hohenems - Die Freiheitlichen wehren sich gegen den Vorwurf von fünf Bürgermeistern der Kummenbergregion, die Rettungsabteilung Hohenems übe parteipolitischen Druck aus, um ein dringend benötigtes neues Rettungsheim zu bekommen.
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Laut FP-Landesparteichef Dieter Egger sind schon vor Jahren die Weichen für einen Stützpunkt gestellt worden, ohne dass etwas geschehen sei. Er verweist auf einen Briefwechsel zwischen dem Roten Kreuz, der Stadt Hohenems und der Hochbauabteilung der Landesregierung, der bis ins Jahr 2004 zurückreicht.

Bereits vor acht Jahren wurde vom Landesverband des Roten Kreuzes dem damaligen Landesrat Dieter Egger ein Raumkonzept für einen Neubau, in dem neben der Rettungsabteilung auch die Bergrettung untergebracht werden sollte, vorgelegt. Ein halbes Jahr später, im März 2005, langte in Eggers Büro ein Schreiben der Stadt Hohenems ein. Im Brief bat Bürgermeister Richard Amann, die Sache mit dem Neubau möglichst rasch voranzutreiben, „da auch Umbauarbeiten im Bereich der Rettungsleitstelle Feldkirch anstehen“. Im selben Schreiben wurden mehrere Lösungsvorschläge zur Diskussion gestellt. Die Stadt Hohenems kündigte an, auf das Wiederkaufsrecht des Neudörferhauses neben dem Krankenhaus verzichten zu wollen und das Grundstück in das neue Projekt einzubringen. Als Bauherr sollte das Rote Kreuz auftreten.

FP-Chef Egger mit Vorwürfen an Bürgermeister

2007 wurden dann vom Landesverband des Roten Kreuzes ein Vorschlag für die „Finanzierung Rotkreuz Stützpunkt Hohenems“ vorgelegt. Darin heißt es, dass das ÖRK, Landesverband Vorarlberg, das Projekt abwickeln und bis spätestens 2011 umsetzen könnte. Das Rote Kreuz erklärte sich bereit, die Kosten für die Zwischenfinanzierung zu übernehmen. Der Investitionszuschuss der fünf Gemeinden der Versorgungsregion sollte in fünf Ratenzahlungen erfolgen, wobei sich die Höhe der Zahlungen nach der Einwohnerzahl richtet. Den Löwenanteil mit mehr als einer halben Million Euro für das 1,4 Millionen-Projekt hätte Hohenems zu übernehmen. Das Raumkonzept, erstellt im Jahr 2004, sieht eine Nutzfläche von knapp 900 Quadratmeter vor.

 „Aus diesen Unterlagen ist ersichtlich, dass längst alles abgeklärt und besprochen wurde: Grundstücke, Raumkonzept, Kosten, Finanzierungsmodell und Bauabwicklung“, wirft Egger den Bürgermeistern von Hohenems, Götzis, Mäder, Altach und Koblach vor, bisher zu wenig für die Umsetzung des Projektes getan zu haben.

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