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Neuer ÖGK-Generaldirektor auf Besuch in Vorarlberg

ÖGK-Chef Wurzer in der Mitte mit WKV-Präsident Metzler und WBV-Direktor Kessler
ÖGK-Chef Wurzer in der Mitte mit WKV-Präsident Metzler und WBV-Direktor Kessler ©Wirtschaftsbund Vorarlberg
Bernhard Wurzer: „Unser Prinzip ist bundesweit planen, regional handeln."
ÖGK-Logo 5x teurer als angegeben

Seit Anfang Juli 2019 fungiert der St. Pöltner Bernhard Wurzer als Generaldirektor der neuen Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) mit mehr als 12.000 Mitarbeitern und 7,2 Millionen Versicherten.

Mit 1. Jänner 2020 löst die ÖGK die bisherige Struktur der neun Gebietskrankenkassen ab. In Vorarlberg wird die bisherige Gebietskrankenkasse umgewandelt in die ÖGK-Landesstelle Vorarlberg.

"Bundesweit planen, regional handeln"

„Unser Prinzip ist bundesweit planen, regional handeln“, erläuterte Wurzer am Mittwoch im Gespräch mit Vorarlberger Wirtschaftskammer und Wirtschaftsbund die ÖGK-Pläne. Konkret heißt das, dass die Leiter der Fachbereiche wie Finanzen und Meldewesen großteils in den Bundesländern sitzen werden – und beispielsweise von Dornbirn aus ein oder mehrere Fachbereiche für ganz Österreich geführt werden.

Künftige Verträge werden von ÖGK abgeschlossen

Die ÖGK übernimmt laut Wurzer alle bestehenden Verträge der Landeskrankenkassen mit Ärzten, Rettungsorganisationen und Gesundheitseinrichtungen. Damit ändert sich vorerst für Vertragspartner nichts. Künftige Verträge werden von der ÖGK abgeschlossen, aber regional verhandelt.

Das Ziel der Kassenreform

Das Ziel der Kassenreform ist, dass die Patienten überall in Österreich für gleiche Beiträge die gleichen Leistungen erhalten. Diese Leistungen sollen bis Ende 2020 harmonisiert werden.

Für Dienstgeber, die Standorte in mehreren Bundesländern haben, bringt der 1. Jänner 2020 eine erhebliche Vereinfachung. Sie müssen ihre Dienstnehmer entsprechend dem Beschäftigungsort bei zwei oder mehreren Landesstellen melden, haben aber  nur noch einen Ansprechpartner in der Landesstelle, in dem die geschäftliche Hauptanschrift liegt.

An einem Beispiel erklärt

Hat ein Betrieb in Vorarlberg derzeit einen Beitragsrückstand und in Tirol einen Beitragsüberschuss, zahlt er in Vorarlberg dennoch Verzugszinsen. In Zukunft wird der Rückstand mit dem Überschuss gegengerechnet – die Verzugszinsen entfallen.

Gedankenaustausch mit Wirtschaft

Seinen Vorarlberg-Besuch nutzte der neue ÖGK-Generaldirektion Bernhard Wurzer für einen Gedankenaustausch mit Wirtschaftskammer-Präsident Hans-Peter Metzler und Wirtschaftsbund-Direktor Jürgen Kessler.

(Red.)

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