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Neuer Leiter im Forschungszentrum Energie an der FH Vorarlberg

Markus Preißinger ist seit August neuer Leiter des Forschungszentrums Energie an der FH Vorarlberg.
Markus Preißinger ist seit August neuer Leiter des Forschungszentrums Energie an der FH Vorarlberg. ©FH Vorarlberg
Dr.-Ing. Markus Preißinger ist seit August neuer Leiter des Forschungszentrums Energie an der FH Vorarlberg und Inhaber der illwerke vkw Stiftungsprofessur für Energieeffizienz. Der 34-Jährige folgt Dr. Jörg Petrasch nach, der verstärkt Aufgaben in der Leitung des Familienunternehmens Petrasch übernimmt.

Markus Preißinger hat Umwelt- und Bioingenieurwissenschaften mit Schwerpunkt Energietechnik in Bayreuth studiert und am Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Transportprozesse im Bereich „Stromerzeugung aus industrieller Abwärme“ promoviert. Während dieser Zeit wurde der gebürtige Allgäuer Gruppenleiter am genannten Lehrstuhl und Geschäftsführer des Zentrums für Energietechnik, einer Forschungsstelle der Universität Bayreuth.

Markus Preißinger freut sich, ein motiviertes und erfolgreiches Team am Forschungszentrum Energie übernehmen zu dürfen, das schon jetzt auf zukunftsweisenden Themen arbeitet (Demand Side Management, Energiematerialien, alternative Brennstoffe) und noch viele Forschungsideen für die Zukunft hat: „Zudem habe ich hier die Möglichkeit, mein Forschungsthema ‚Kombinierte Wasser- und Energiesysteme’ weiter zu bearbeiten. Auch meine Familie im Allgäu ist glücklich, dass ich nach 13 Jahren wieder zurück in heimischen Gefilden bin.“

Zukunftsweisendes Forschungsgebiet

In Bayreuth war das Forschungsthema von Markus Preißinger der „Organic Rankine Cycle“, ein Dampfkraftprozess, der auf organischen Arbeitsmedien statt Wasser basiert. Der Clou des Prozesses ist es, dass man damit auch Niedertemperaturquellen zur Stromerzeugung nutzen kann, bei denen der Wasserdampfprozess an seine Grenzen stößt. Zum Beispiel die Geothermie oder die industrielle Abwärme.

„Dieses Thema ist äußerst spannend, weil man damit die Energieeffizienz in der Industrie enorm verbessern kann und das Thema Abwärme, also plakativ gesprochen alles, was oben so aus dem Kamin rauskommt, energetisch und auch ökonomisch viel zu wertvoll ist, um es einfach ‚wegzuwerfen’.“

Thermische Energie zur Wasseraufbereitung

Markus Preißinger wird auch an der FH Vorarlberg im Bereich „Kombinierte Wasser- und Energiesysteme“ forschen: „Denn thermische Energie – aus regenerativen Energien oder eben aus Abwärme – kann man nicht nur zur Stromerzeugung nutzen, sondern auch zur Aufbereitung von Wasser. Das kann einerseits die Entsalzung von Meerwasser sein, andererseits kann man das auch ganz klein und dezentral in Dörfern nutzen, die lediglich Zugang zu verunreinigtem, nicht aber zu sauberem Trinkwasser haben.

Aber auch für Industrienationen werden Wasseraufbereitungsanlagen insbesondere in Unternehmen immer wichtiger, weil neben der allseits bekannten ‚Energieeffizienz’ zukünftig auch die ‚Wassereffizienz’ von Herstellungsprozessen bewertet werden wird. Beide Dinge kann man kombinieren, indem man zum Beispiel mit ohnehin vorhandener Abwärme eine eigene Wasseraufbereitung betreibt. Damit steigt die Energie- und die Wassereffizienz; somit passt das Thema auch gut zur ‚Energieautonomie Vorarlberg 2050’ und zum zukünftigen Bedarf lokaler Unternehmen“

(red)

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