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Neuer Einsatz-Rekord für KIT Vorarlberg

KIT zieht Bilanz.
KIT zieht Bilanz. ©Symbolbild/Bilderbox
Das Team der Krisenintervention & Notfallseelsorge Vorarlberg (KIT) wurde im Jahr 2016 zu 227 Einsätzen gerufen, was einen neuen Rekordwert in der nunmehr 17-jährigen Geschichte von KIT Vorarlberg bedeutet. Zudem wurden 18 neue ehrenamtliche Mitarbeiter in Dienst gestellt.

KIT Vorarlberg präsentierte den Jahresbericht 2016. Die darin enthaltenen Zahlen und Daten verdeutlichen, wie wichtig und wertvoll die ehrenamtliche Arbeit der aktuell 91 aktiven Mitarbeiter ist.

Die 62 Frauen und 29 Männer aus ganz Vorarlberg stehen Menschen unmittelbar nach traumatischen Ereignissen bei und helfen den betroffenen Personen in den ersten Stunden mit der Trauer und dem Schmerz umzugehen.

18 der 91 ehrenamtlichen Mitarbeiter sind neu im Team von KIT Vorarlberg. Sie haben in den vergangenen sechs Monaten den KIT-Ausbildungslehrgang absolviert und wurden am Freitag im Rahmen der alljährlichen KIT-Mitarbeiterversammlung offiziell in Dienst gestellt. Landesrätin Katharina Wiesflecker und Landesrat Erich Schwärzler überreichten gemeinsam mit der KIT-Obfrau Barbara Wedam den Ausbildungs-Absolventen die Einsatzberechtigungen und dankten allen Anwesenden für ihr großes Engagement.

Zahl der Betreuungs-Einsätze von 185 auf 227 gestiegen

Die Zahl der Betreuungs-Einsätze stieg von 185 im Jahr 2015 auf 227 im Jahr 2016. Dies ist der höchste Wert seit der Gründung von KIT Vorarlberg im Jahr 2000. Auch bei der Anzahl der betreuten Personen wurde im Vorjahr ein neuer Rekordwert erreicht – diese Zahl stieg von 759 im Jahr 2015 auf 1.179 im Jahr 2016. Die KIT-Mitarbeiter brachten im Jahr 2016 insgesamt 1.546 ehrenamtliche Einsatzstunden auf, was ebenfalls eine neue Bestmarke bedeutet.

Zurückzuführen seien diese Steigerungen in erster Linie auf den wachsenden Bekanntheitsgrad von KIT Vorarlberg innerhalb der verschiedenen Blaulichtorganisationen, denen die Anforderung von KIT-Einsatzkräften obliegt, wie die Verantwortlichen via Aussendung betonen.

KIT Vorarlberg wurde im Jahr 2016 von folgenden Organisationen angefordert:

• Polizei (79 Anforderungen)
• Sonstige, inkl. Bergrettung u. Wasserrettung (59 Anforderungen)
• Rettung (39 Anforderungen)
• Notarzt (29 Anforderungen)
• Krankenhaus (11 Anforderungen)
• Feuerwehr (10 Anforderungen)

Die häufigsten Einsatzarten im Jahr 2016 waren:

• Betreuung nach plötzlichen Todesfällen (90 Einsätze)
• Betreuung betroffener Personen, z.B. nach Unfällen (65 Einsätze)
• Betreuung von Angehörigen nach Suizid (30 Einsätze)
• Überbringen von Todesnachrichten (27 Einsätze)

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