Neuer Drogenbericht für Vorarlberg

Bregenz -  Landtagsabgeordnete Dr. Gabi Sprickler-Falschlunger (SPÖ) fordert am Donnerstag in einem Antrag an das Präsidium des Vorarlberger Landtages einen aktuellen Drogenbericht.

Die weltweite Zunahme des Konsums von „research chemicals“  (Designerdrogen) stelle ein nicht zu unterschätzendes gesundheitliches Risiko dar. Betroffen davon seien vor allem junge Menschen, die diese Designerdrogen bei Zusammenkünften konsumieren.

 

Gesundheitliche Risiken

Sie werden beispielsweise als Kräutermischungen oder Badesalze in Umlauf gebracht; die hergestellten Drogen geraucht, geschluckt oder geschnieft. Für den Konsumenten sei das gesundheitliche Risiko nicht abschätzbar. Konsumenten fühlen sich sicher, da „research chemicals“ noch legal seien.

 

Einstimmig gegen Drogen

Nicht zuletzt aus den genannten Gründen habe der Vorarlberger Landtag in der Landtagssitzung am 9. März 2011 einstimmig beschlossen, bei der Bundesregierung dafür einzutreten, gesetzliche Bestimmungen für ein Verbot dieser Designerdrogen vorzubereiten. “Dies ist unseres Erachtens dringend notwendig’, sagt LAbg. Dr. Gabi Sprickler-Falschlunger.

 

Neuer Drogenbericht gefordert

Aber auch das Land Vorarlberg sei in Sachen Drogenpolitik säumig. Der letzte Drogenbericht des Landes Vorarlberg stamme aus dem Jahr 2004 und trage den neuesten Entwicklungen somit nicht mehr Rechnung. Die unterzeichnenden Abgeordneten seien sich sicher, dass sich die Formen des Drogenkonsums geändert habe und deshalb die Aktualisierung des genannten Berichtes dringend notwendig sei.

Vor allem die angeführten „research chemicals“ haben im Drogenbericht 2004 keine ausreichende Berücksichtigung gefunden.

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