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Neuer Bahnhof wünschenswert

Bregenz - "Für uns Grüne geht es in erster Linie um Stadtentwicklung", nimmt Vizebürgermeister Gernot Kiermayr zur Verbauung des Seestadt-Areals Stellung.

“Die jetzige Diskussion konzentriert sich zu stark auf die alten Verbauungsvorschläge für den Parkplatz zwischen Bahnhof und Montfortstraße. Die zukünftige Entwicklung der Landeshauptstadt hängt aber von der Frage ab, wie das gesamte Areal zwischen Zentrum und Quellenstraße genutzt werden soll.”

“Mit dem Einstieg der ÖBB hat sich die Situation grundlegend geändert”, ist der grüne Umwelt- und Planungsstadtrat überzeugt. “Denn nun stehen der Bahnof und der Busbahnhof mit allen dazugehörigen Flächen für eine Gesamtlösung zur Verfügung. Deshalb ist es ein großes Glück, dass bis jetzt nichts verplant oder verbaut worden ist.”

“Ein neuer Bahnhof nach internationalem Standard wäre für Bregenz ein großer Gewinn, wenn er sich harmonisch in eine Gesamtplanung einfügt”, so Kiermayr. “Auch die Reorganisation der Busbahnhofs nach Dornbirner Vorbild wäre wünschenswert. Der öffentliche Verkehr wird in Zukunft immer dichter werden. Bregenz muss in der Bahnverbindung Zürich-München, die ja ausgebaut wird, seinen Platz behalten. Auch der Zugang zum See – insbesondere zum Festspielhaus – muss mitgedacht werden.”

“Die Seestadt ist das Bindeglied zwischen Zentrum und Vorkloster – das ist in der aktuellen Diskussion noch wenig beachtet worden”, hält Kiermayr fest. “Ob sich diese beiden Teile der Stadt zueinander hin oder von einander weg entwickeln, hängt stark mit der Ausgestaltung dieses Bindeglied ab. Von entscheidender Bedeutung ist insbesondere der Stellenwert des Fußgänger- und des Radverkehrs und die zukünftige Führung der L202.”

“Die Frage, wie diese Verbindung gestaltet werden soll, hat auch eine politische Dimension: Das Vorkloster ist mehrheitlich rot, die Innenstadt schwarz-grün,” so Kiermayr abschließend.

(Quelle: Presseaussendung Dr. Gernot Kiermayr, Grüne Vorarlberg)

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