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Neuer Anlauf für Prozess um Justizwachebeamte

Die vier Wachebeamten saßen bereits im Mai erstmals auf der Anklagebank. Damals war der Prozess geplatzt.
Die vier Wachebeamten saßen bereits im Mai erstmals auf der Anklagebank. Damals war der Prozess geplatzt. ©VOL.AT/Klaus Hartinger
Feldkirch. Weil sich der zuständige Richter für befangen erklärt hatte, war im Mai am Landesgericht Feldkirch der Prozess gegen vier Beamte geplatzt. Wie berichtet, ist jetzt Richter Martin Mitteregger für die Causa zuständig. Heute müssen die Wachebeamten erneut auf die Anklagebank.
Richter befangen: Prozess geplatzt
"Watschenprozess" am Landesgericht
Der Vorwurf: Häftling geohrfeigt

Die Staatsanwaltschaft wirft einem Wachebeamten Körperverletzung und versuchte Nötigung vor. Der Angeklagte soll zwei Häftlinge geohrfeigt haben. Zugetragen habe sich der Übergriff im August 2012 während einer Suche nach illegalen Drogen, die in die Justizanstalt Feldkirch geschmuggelt worden sein sollen. Drei weitere Justizwachebeamte – darunter auch eine Frau – sollen ihren Kollegen gedeckt haben. Sie müssen sich wegen falscher Beweisaussage, Verleumdung und Begünstigung ebenfalls vor Gericht verantworten.

Vorübergehende Suspendierung

Alle vier Beschuldigten sind seit mehreren Jahren als Justizwachebeamten tätig. Nach der Anzeige wurden sie vorübergehend suspendiert. Weitere dienstrechtliche Schritte macht die Anstaltsleitung vom Ausgang des Verfahrens abhängig.

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