Neue Zentrale für die Bundespolizei

Der Standort der neuen Bundespolizeizentrale liegt direkt beim Dornbirner Bahnhof.
Der Standort der neuen Bundespolizeizentrale liegt direkt beim Dornbirner Bahnhof. ©Josef Hagen
Innenministerin gab grünes Licht für neue Bundespolizeizentrale am Bahnhof.

Dornbirn. Die Gemeindewahlen machen es möglich: Nach sehr langen Verhandlungen mit dem Innenministerium kann Dornbirn einen Erfolg verbuchen: Der Bau eines neuen Gebäudes für die Bundespolizei beim Bahnhof ist beschlossene Sache. Das teilten das Rathaus und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner vor wenigen Tagen mit. Jetzt fehlt nur noch der Segen des Finanzministers.

Das Grundstück südwestlich des Dornbirner Bahnhofs wird schon lange als neuer Polizeistandort gehandelt. Von den rund 4000 Quadratmeter Grund und Boden, der vor wenigen Jahren von der Stadt erworben wurde, wird ein relativ kleiner Teil für den Neubau verwendet. Die restliche Fläche dient weiterhin als bewirtschafteter Parkplatz. Offenbar wird hinter den Kulissen aber bereits an einer möglichen Überbauung des gesamten Areals gebastelt.

Rund 5,6 Millionen

Ursprünglich war geplant, dass der Neubau vom Bund finanziert wird. Daraus wurde nichts, weil dem Ministerium die Kosten zu hoch erschienen. Wie es ausschaut, wird ein Bauträger, aller Voraussicht nach die VOGEWOSI, die Zentrale bauen und an die Polizei vermieten. Die Investitionskosten dürften rund 5,6 Millionen Euro betragen. Hätte sich kein Bauträger gefunden, wäre die Stadt sogar bereit gewesen, das Projekt selbst zu finanzieren. Das zeigt, dass der Politik die Übersiedlung der Bundespolizei von der Stadtstraße an den Bahnhof ein großes Anliegen ist. Nicht nur Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, sondern auch ein großer Teil der Stadtpolitiker aller Farben erhoffen sich von einer ständigen Präsenz Uniformierter am Bahnhofgelände eine Beruhigung der Situation, verbunden mit einem besseren subjektiven Sicherheitsgefühl von Bahn- und Buspassagieren oder Passanten.

Einen Termin für einen Spatenstich gibt es noch nicht. Allerdings scheinen die Vorbereitungen weit fortgeschritten, es liegen bereits Baupläne vor. Die Dienststelle der Stadtpolizei, mit 33 Bediensteten eine der größten Sicherheitswachen Österreichs, ist vom Bauvorhaben nicht betroffen und bleibt weiterhin im Rathaus.

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