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Neue Wasserversorgung für Rutschgebiet

Fünf Jahre nach der Hangrutschkatastrophe vom Frühsommer 1999 ist man in Sibratsgfäll bestrebt, für die Bewohner im Rindberg eine neue Wasserversorgung zu errichten.

Eine Fläche von 200 Hektar war bei dieser Jahrhundertrutschung in Bewegung geraten und verursachte dabei großen Schaden. Es gibt nur ein vergleichbares Geschehen dieser Größenordnung in Mitteleuropa. Trotz alledem wollen ehemalige Bewohner wieder ganzjährig dort wohnen. Da dies ohne funktionierende Wasserversorgung nicht möglich ist, wurde eine Projektstudie in Auftrag gegeben. Drei Schüler der HTL Rankweil, Andreas Kaufmann, David Nussbaumer und Philipp Sohm haben mit Unterstützung ihres Lehrers DI Uwe Bergmeister das Projekt „Wasserversorgung Rindberg“ in vier Varianten ausgearbeitet und kürzlich den Gemeindeverantwortlichen und den Betroffenen im Gasthof Hirschen präsentiert. Ziel der Projektarbeit war es, eine flächendeckende Wasserversorgung für 14 Objekte zu gewährleisten, die dem heutigen Stand der Technik entspricht. Die Kostenschätzung für die Ausführungsvariante wurde mit 530.000 Euro veranschlagt. Ein finanzieller Brocken, der von der Gemeinde Sibratsgfäll nicht allein aufgebracht werden könne.

„Wir schaffen es, denn wir wollen hier etwas realisieren, das auch in Zukunft Bestand haben soll“, gibt sich Bürgermeister Reinhold Walser zuversichtlich. Er erwartet sich eine beträchtliche finanzielle Unterstützung von Seiten des Katastrophenfonds und aus Landesmitteln. Die Umsetzung des Projektes soll so bald wie möglich in Angriff genommen werden. Aber noch stehen die Verhandlungen mit den Grundeigentümern aus.

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