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Strukturreform in der katholischen Kirche Vorarlberg schreitet voran

In der katholischen Kirch Vorarlberg gibt es neue Strukturen.
In der katholischen Kirch Vorarlberg gibt es neue Strukturen. ©VOL.AT/Schmidt
Feldkirch - Die Umsetzung der Strukturreform in der katholischen Kirche Vorarlberg schreitet voran. Ab Herbst werden nach Emeritierung zweier Priester die ersten beiden Pfarrverbände im Bregenzerwald errichtet, teilte die Diözese Feldkirch am Dienstag in einer Aussendung mit.

Zusammengelegt werden Andelsbuch und Schwarzenberg bzw. Schoppernau, Schröcken und Warth. Damit gibt es in Vorarlberg dann insgesamt acht Pfarrverbände. Laut Diözesanadministrator Benno Elbs wird die Reform von den Priestern gut mitgetragen.

Priester als Pfarrmoderator

Bis 2025 sollen die Vorarlberger Pfarrgemeinden in 15 Einzelpfarren, mehrere Pfarrverbände und Seelsorgeräume in den Städten umgebaut werden. Ein Pfarrverband besteht aus benachbarten, aber eigenständigen Pfarren und wird von einem Priester als Pfarrmoderator geleitet. Der Priester soll sich vor allem auf die an die Weihevollmacht gebundenen Tätigkeiten konzentrieren, Diakone und weitere Mitarbeiter übernehmen verstärkt Aufgaben. Pfarrverbände bilden bereits Göfis und Satteins, Altach und Götzis, Klaus und Weiler (alle Bezirk Feldkirch), die Feldkircher Stadtteile Tisis, Tosters und Nofels, weiters Kennelbach und Buch (Bezirk Bregenz) sowie Vandans und die Pfarrexpositur Gantschier (Bezirk Bludenz).

Drohender Priestermangel

Hintergrund des Konzepts sind der drohende Priestermangel und die gesellschaftlichen Veränderungen. Sind in der Diözese Feldkirch derzeit rund 100 Priester tätig, so werden es 2025 nur noch etwa 60 sein. “Es freut mich, dass sich die Priester positiv gestimmt auf die veränderte Situation einlassen und dass die Veränderungen auf der pfarrlichen Ebene so aktiv mitgestaltet werden”, so Diözesanadministrator Elbs.

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