Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Neue Rheinpark-Ära bricht an

St. Margrethen - Mit dem vor 35 Jahren eröffneten, damals neue Maßstäbe setzenden Einkaufszentrum nicht mehr wirklich viel gemeinsam hat der seit zwei Jahren "runderneuerte" und am Mittwoch zur offiziellen Publikumsneueröffnung ladende Rheinpark im nahen St. Margrethen.

Drei Dutzend Geschäfte, einige von ihnen zugkräftige “Ankermieter”, eine architektonisch ansprechende und von viel Tageslicht durchflutete Shopping Mall mit der längsten freischwebenden Rollbahn der Schweiz, eine raffiniert gestaltete Fassade mit jahreszeitlich variierenden Beleuchtungs-Botschaften sowie zahlreiche sicherheits- und komfortsteigernde Innovationen kennzeichnen den dreigeschossigen “Rheinpark neu”, den sich die Investoren – Migros Ostschweiz und Migros Pensionskasse – 80 Mill. Schweizerfranken haben kos­ten lassen.

“Minergie-Standard”

“Durch den Totalumbau des größten Einkaufszentrums zwischen Rheintal und Bodensee haben wir 4000 m² Verkaufsfläche dazugewonnen. Als erstes Schweizer Einkaufszentrum erzielen wir hier so genannten energetischen ,Minergie-Standard‘, und 200 der genau 1001 Parkplätze sind überdacht”, berichteten gestern anlässlich einer Journalistenführung der nach 45 Migros-Jahren in die Pension wechselnde Zentrumsleiter Herbert Lutz, sein 48-jähriger Nachfolger Giancarlo Gelsomino, Arch. Marcus Schmid vom Planer architekten:ric ag in Rheineck sowie Michael Imhof von der mit dem Umbau betrauten Unirenova Zürich. Es gibt drei neue, vollwertig erschlossene Eingangsbereiche mit sicheren Zufahrts- und (teils überdachten) Fußwegen, ökologische Ausgleichsflächen (bei den Parkplätzen und beim Gartenbereich des Migros-Restaurants), kostenlose Beaufsichtigung im “Kinderparadies”. Lutz bezeichnet den neuen Rheinpark als die Top-Modeadresse im Rheintal schlechthin und spielt damit auf H & M, Mode Weber und Vögele ebenso an wie auf Tom Tailor, C&A Kids oder Esprit. Mit der exquisiten Buchhandlung Thalia, der extrem konsumentenfreundlich gelayouteten Sport-Topadresse Ochsner, dem bestsortierten Ostschweizer Elektronikanbieter “Melectronics”, Schuler Weine und Bonita konnten weitere Zugpferde für den Standort begeistert werden, der auch mit einer Do it-Heimwerkeradresse und einem Garden Migros aufwarten kann.

8000 Franken Umsatz/m2

Wie Lutz auf “VN”-Anfrage erläuterte, wurden zuletzt im Rheinpark pro Quadratmeter Umsätze von 8000 Franken jährlich (im Mix der Anbieter) erzielt, mit zunehmender Wirtschaftserholung will Nachfolger Gelsomino diese Kenngröße wirder in Richtung 10.000 Franken pushen. Den bisherigen Umsatzrekord/m² hatte das Jahr 1993 mit ca. 11.000 CHF beschert – der war von der Konjunktur ebenso wie von der Franken/Schilling- bzw. Franken/DM-Parität getragen gewesen. Da eine solche währungsmäßige Zuordnung im Euro-Zeitalter nicht mehr möglich ist, kann Lutz den Vorarlberger Umsatzanteil im Rheinpark “bes­tenfalls schätzen – ich würde ihn heute deutlich unter 10, vielleicht knapp über 5 Prozent sehen” (Lutz).

Kaum Ländle-Personal

Auch als Arbeitgeberadresse für Vorarlberger Handelsangestellte hat der Rheinpark an Bedeutung eingebüßt. In Spitzenzeiten repräsentierten sie 35 Prozent der Belegschaft, heute “einen Bruchteil. Das heißt doch nichts anderes, als dass die Arbeitsbedingungen für Handelsfachkräfte bei ihnen drüben deutlich an Attraktivität gewonnen haben”, interpretierte Lutz diese Verschiebung mit viel nachbarschaftlicher Höflichkeit.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Neue Rheinpark-Ära bricht an
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen