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Neue Operationssäle für das Krankenhaus Dornbirn

Der Umbau bei Normalbetrieb im Krankenhaus wird bis Mitte 2020 dauern.
Der Umbau bei Normalbetrieb im Krankenhaus wird bis Mitte 2020 dauern. ©Stadt Dornbirn
Dornbirn - Die Dornbirner Stadtvertretung hat in ihrer jüngsten Sitzung die Erweiterung und Sanierung der Operationssäle und der Zentralsterilisation am Krankenhaus der Stadt Dornbirn beschlossen.

Das Bauprojekt soll im Oktober dieses Jahres starten und Mitte 2020 fertiggestellt werden, dabei wird der laufende Betrieb gänzlich aufrechterhalten. Die Kosten für den Um- und Ausbau belaufen sich auf rund 22,5 Millionen Euro. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Die laufende Modernisierung unseres Krankenhauses, das auch Patientinnen und Patienten aus der ganzen Region versorgt, ist eine wichtige Aufgabe und Herausforderung für die Stadt. Der OP-Bereich ist das Herzstück des Krankenhauses weshalb wir sicherstellen werden, dass auch während der Baumaßnahmen laufend fünf Operationssäle zur Verfügung stehen werden.“

Notwendige Maßnahmen

Das Krankenhaus der Stadt Dornbirn wurde im Jahr 1983 eröffnet und ist somit bereits 33 Jahre alt. Krankenhausreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp: „Auch wenn das Haus und die Medizintechnik in diesen Jahren laufend gut gewartet und modernisiert wurden, sind nun Maßnahmen notwendig, um die wichtigste Gesundheitseinrichtung der Stadt fit für die Zukunft zu machen.“ In den vergangenen Jahren wurden unter anderem ein neuer Verwaltungsbau sowie die zentralen Versorgungseinrichtungen im Keller und die Ambulanzen im Erdgeschoss erneuert. Mit der Einrichtung einer tageschirurgischen Station und einer interdisziplinären Intensivstation erfolgten weitere Verbesserungen. Zuletzt konnte ein neues MRT-Gerät im Erdgeschoss in Betrieb genommen werden. Als nächste Etappe steht nun der Umbau der Operationssäle an, der in den kommenden Jahren erfolgen wird.

Laufender Betrieb bleibt garantiert

Bisher verfügt das Krankenhaus Dornbirn über sechs Operationsräume, wovon einer rund um die Uhr für einen Notkaiserschnitt freigehalten werden muss. Die Operationssäle sind mit 32 bis maximal 48 Quadratmetern verhältnismäßig klein. Dazu kommen eine für heutige Aufgaben nicht optimale Anordnung und weitere Punkte, wie Schiebetüren, Lüftungssystem oder Bodenbeläge, die modernisiert werden müssen, um dem neuesten Stand der Technik zu entsprechen. Auch in der Zentralsterilisation sind Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Deshalb nimmt die Stadt Dornbirn als Trägerin des Krankenhauses den Umbau nun in Angriff. Die größten Schwierigkeiten dabei bestehen in der Sensibilität der Bauarbeiten – sie müssen neben dem laufenden Betrieb und in Etappen ausgeführt werden, selbstverständlich ohne Sicherheit und Wohl der Patienten und Mitarbeiter zu gefährden. Deshalb wurde auch beim Beschluss in der Stadtvertretung festgelegt, dass während der Arbeiten immer fünf Operationssäle betriebsbereit bleiben.

Als Vorbereitung wird der ehemalige Schockraum im Erdgeschoss modernisiert und so ausgestattet, dass er während des Umbaus für einen Notkaiserschnitt zur Verfügung steht. Auch die Lüftungszentrale wird bereits im Vorfeld der Bauarbeiten erweitert, weil für die künftigen OP Säle mehr Luft benötigt wird. Pro OP ist jeweils ein neues Lüftungsgerät konzipiert, somit lässt sich jeder OP genau nach Bedarf regeln. Auch bei einem möglichen Ausfall einer Maschine können somit die anderen OP-Räume ohne jede Einschränkung weiter betrieben werden.

Sieben hochwertige OPs

Das Projekt wurde von „Marte.Marte Architekten“ entworfen. Die Bauarbeiten werden ab Oktober in drei Etappen durchgeführt. Dabei entstehen sieben gleichwertige Operationssäle, davon einer mit über 52 und sechs mit jeweils rund 44 Quadratmeter Fläche. Einer der kleineren Räume wird standardmäßig für die Gynäkologie freigehalten, ein weiterer mit separatem Zugang dient als sogenannter „Fast Track OP“ für kleine, kurze Eingriffe. Alle OPs werden mit den gleichen hochwertigen Gerätschaften ausgestattet, um größtmögliche Flexibilität zu gewährleisten. Die Operationssäle werden neu angeordnet, um den Arbeitsfluss bestmöglich zu unterstützen. Dazu werden eine zentrale Einleitung und ein Aufwachraum errichtet. In der zentralen Einleitung sind sechs Bettenplätze vorgesehen, darunter ein Reanimationsplatz für Neugeborene. Im Aufwachraum wird es acht Betten geben, wovon zwei für Patienten mit besonderen Bedürfnissen adaptiert werden können und ein weiterer speziell als Eltern-Kind-Platz eingerichtet wird. Bei der Innenraumeinteilung wurde vor allem darauf geachtet, dass viel Tageslicht in die Räume gelangt, speziell in den Aufwachraum und den Aufenthaltsraum für das Personal. Auch die großzügige und teilweise offene Anordnung der Räume ist den Bedürfnissen der Patienten und Mitarbeiter angepasst.

Drei Etappen bis 2020

Seit Beginn der Planung wurden die vorgesehenen Bauetappen optimiert. Ging man ursprünglich von bis zu 10 Abschnitten aus, kann nun in nur drei Etappen gebaut werden, was die Belastung für das Personal und den laufenden Betrieb deutlich mindert. Fertig gestellt wird das Großprojekt am Krankenhaus Dornbirn Mitte 2020. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund 22,5 Millionen Euro. Der Krankenhausbetrieb wird in den nächsten Jahren uneingeschränkt aufrechterhalten, es bleiben – und das war sogar Voraussetzung für die Beschlussfassung in der Stadtvertretung – immer fünf Operationssäle einsatzbereit. Die medizinische Versorgung der Dornbirnerinnen und Dornbirner sowie der Patientinnen und Patienten aus der Region auf gewohnt höchstem Niveau ist somit trotz Umbaus sichergestellt.

(Red.)

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