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Neue Medien bestimmen den Lernalltag

Die Österreicher sind der Meinung, dass die Neuen Medien - allen voran das Internet - den Lernalltag von Schülern nicht nur ergänzen, sondern sogar bestimmen.

Das geht aus einer Umfrage des Klagenfurter Humaninstituts hervor, für die die Soziologen über 800 nach dem Quota-Verfahren ausgewählte Personen befragten. Ergänzend wurden auch Interviews mit Experten aus den Bereichen Schule, Wirtschaft, Medien und IKT geführt.

72 Prozent der befragten Österreicher beantworteten die Frage: “Bestimmen … die Neuen Medien (Internet, Handys) den Lernalltag von Schülern?” mit “ja”. Nur 18 Prozent glauben das nicht. Eine deutliche Mehrheit (53 Prozent) glaubt aber auch, dass Schüler durch den durch die Neuen Medien bestimmten nahtlosen Wechsel von Schulalltag und Freizeitwelt in einen emotionalen Zwiespalt kommen. 28 Prozent glauben das nicht.

Die Befragten waren weiters mehrheitlich der Meinung, dass heute nur noch nebenbei gelernt wird, während Multimedia dominiert (85 Prozent). Nur 52 Prozent gaben sich überzeugt, dass sich Schüler hauptsächlich auf Lern-Gegenstände konzentrieren.

In den Experten-Interviews wurde die Meinung zur Zukunft der Bildung abgefragt. Dabei gaben 67 Prozent an, dass elektronische Datenbanken und Enzyklopädien dominieren werden. 71 Prozent glauben, dass Suchmaschinen einen neuen Zugang zum Wissen darstellen, 63 Prozent gaben sich überzeugt, dass “vernetzte und assoziierte Lernformen” kommen. Lediglich 58 Prozent glauben an eine Renaissance des klassischen Buches.

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