Neue Kindergärten für Stadt Dornbirn

2015 findet der Spatenstich für den Kiga statt. Das Gebäude rechts hinten wird abgebrochen.
2015 findet der Spatenstich für den Kiga statt. Das Gebäude rechts hinten wird abgebrochen. ©Josef Hagen
Großprojekt in der Marktstraße schafft mehr Plätze für Kindergärtler.

Dornbirn. Dornbirn investiert weiter kräftig in Kinderbetreuungseinrichtungen. Nach dem Neubau von Kindergärten im Wallenmahd und in der Hatlerstraße folgt im März 2015 der Spatenstich für den Kindergarten Marktstraße. Das Gebäude auf dem Areal zwischen Gemeindehaus und Kapuzinerkloster, in das inzwischen Franziskaner eingezogen sind, wurde von den Architekten Marte und Marte geplant und kostet samt Tiefgarage rund sechs Millionen Euro.

Möglich wurde das Projekt mitten in der Stadt durch das Entgegenkommen der Kapuzinerprovinz Innsbruck, Besitzerin der Klosteranlage, die der Stadt die Hälfte des für den Kindergarten-Neubau benötigten Grundstücks verpachtet. Mit dem Orden wurde ein Pachtzins von rund 30.000 Euro pro Jahr vereinbart. Bevor der Spatenstich erfolgen kann, müssen Teile der Klostermauer und das Wirtschaftsgebäude des Klosters ebenso wie das ehemalige Wohnhaus der Familie Julius Bösch abgebrochen werden. Als Ersatz für das Wirtschaftsgebäude baut die Stadt auf dem Klostergrundstück einen Geräteschuppen und einen überdachten Sitzplatz. Der alte Baumbestand bleibt erhalten.

Im neuen Gebäude ist nicht nur Platz für rund 100 Mädchen und Buben in vier Gruppen. Weitere Nutzer sind der benachbarte Gemeindeverband und Benevit. Im Untergeschoß befindet sich eine öffentliche Tiefgarage mit knapp 50 Stellplätzen. Sie wird von der Marktstraße her über eine gedeckte Rampe erschlossen und ist durch eine unterirdische Verbindung an das Kloster angebunden.

Derzeit gibt es in Dornbirn mehr als 20 Kindergartenstandorte. Rund 1200 Mädchen und Buben zwischen drei und sechs Jahren besuchen einen städtischen Kindergarten. Mit dem neuen Kindergarten Marktstraße ist der Bedarf noch nicht gedeckt. Gedacht ist ein weiterer Kindergarten im Bereich „Gerbe“, über die Zukunft des Kindergartens Knie beim SOS-Kinderdorf soll es bald eine Entscheidung geben.

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