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Neue israelische Angriffe auf Gaza

Die israelische Armee hat am Sonntag ihre Militäraktionen gegen Ziele im Gaza-Streifen fortgesetzt. Ein Gebäude der Sicherheitskräfte wurde unter Artilleriebeschuss genommen.

Dabei soll es ein Todesopfer gegeben haben, mehrere Menschen seien verletzt worden, einige von ihnen schwer. Wenige Stunden zuvor hatten die israelischen Streitkräfte bereits auf Raketenbeschuss aus dem Norden des Gaza-Streifens mit Artilleriebeschuss reagiert.

Der bewaffnete Flügel der radikalen islamischen Bewegung Hamas, die die palästinensische Autonomiebehörde kontrolliert, drohte indes Vergeltung für die seit Tagen andauernden israelischen Militäraktionen an. Die Israelis würden für ihre Luftangriffe auf Gaza „teuer bezahlen“, hieß es in einer Mitteilung der Brigaden Ezzedin al-Qassam. Die israelischen Verbrechen würden die Organisation nicht daran hindern, „den Weg des Widerstands und des Jihad weiterzugehen“.

Die israelische Armee machte indes klar, dass sie ihre Aktionen im Gaza-Streifen so lange fortsetzen werde, bis „Ruhe herrsche“. Israel habe seine Sicherheitskräfte aus Furcht vor Racheanschlägen in höchste Alarmbereitschaft versetzt, meldete der israelische Rundfunk am Sonntag weiter. In den vergangenen Tagen hat das Militär vermehrt Ziele im Gaza-Streifen angegriffen und damit auf den Beschuss aus dem Palästinensergebiet reagiert, aus dem sich die israelische Armee im vergangenen Jahr nach 38-jähriger Besetzung zurückgezogen hatte.

Am Samstagabend waren bei einem israelischen Luftangriff im südlichen Gaza-Streifen mindestens sieben Palästinenser getötet worden. In der Früh starben zwei Mitglieder der Al-Aksa-Brigaden durch einen israelischen Raketenangriff auf ihren Wagen, nachdem sie Raketen auf israelisches Territorium abgeschossen hatten. Am Freitag starben bei einem israelischen Luftangriff auf Gaza sechs Palästinenser, darunter auch ein fünfjähriges Kind.

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