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Neue Gewerbeordnung sorgt für Kritik

Gemischte Gefühle in Vorarlberg: Von Lob über Skepsis bis hin zur Kritik ruft die Novelle der Gewerbeordnung unterschiedliche Reaktionen hervor.
Gemischte Gefühle in Vorarlberg: Von Lob über Skepsis bis hin zur Kritik ruft die Novelle der Gewerbeordnung unterschiedliche Reaktionen hervor. ©Grüne Wirtschaft; VN
Die von der Bundesregierung geplante Neuauflage der Gewerbeordnung stößt auf geteilte Meinungen. Positiv äußert sich Wirtschaftskammerdirektor Helmut Steurer. Die Grüne Wirtschaft zeigt sich ernüchtert und auch NEOS-Nationalrat Gerald Loacker übt laut "ORF Vorarlberg" Kritik.

Für den Vertreter der Wirtschaftskammer bedeute die Reform eine klare Verbesserung für die Unternehmer. Während viel über den Berufszugang diskutiert würde, sein für ihn vor allem die Änderung des Betriebsanlagenrechts ausschlaggebend. Diese würde Unternehmer dauerhaft entlasten, sagt Steurer. Genehmigungsverfahren würden erleichtert und Verfahrensdauern gekürzt.

Skepsis bei der Grünen Wirtschaft

Gabriela Harmtodt von der Grünen Wirtschaft zeigt sich von der Reform ernüchtert. Von den vielversprechenden Ankündigungen der Regierung sei kaum etwas übrig geblieben. Wäre es nach ihr gegangen, hätte die Zahl der Gewerbe mit besonderem Befähigungsnachweis verringert werden müssen.

Landesstatthalter sieht keinen großen Wurf

Karlheinz Rüdisser (ÖVP) sieht zwar die Vereinfachung der der Verfahren für Betriebsanlagen positiv, kann in der Reform aber nur kleine Schritte in die richtige Richtung erkennen. Der große Wurf sei die neue Gewerbeordnung allerdings nicht.

NEOS kritisieren Wirtschaftskammer

Harsche Kritik für die Novelle kommt von Seiten des Vorarlberger NEOS-Nationalrat Gerald Loacker. Von der großen Reform sein niecht sehr viel übrig geblieben, was vor allem an den Bremsern in der Wirtschaftskammer liege: “Zahlreiche Fachvertretungen und Fachgruppen in der Wirtschaftskammer samt ihren Mitarbeitern hätte es nicht mehr gebraucht”, wenn die angestrebte Umsetzung eines einzelnen Gewerbescheines für die rund 400 freien Gewerbe eingeführt worden wäre.

Dies wäre seiner Meinung nach aber ein Leichtes gewesen. Jetzt werden wohl weiterhin viele Unternehmer mehrere Gewerbescheine benötigen, um ihrer Tätigkeit nach zu gehen.

(red)

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