Neue Formen der Zusammenarbeit

Die 3. Rheintalkonferenz tagte in Feldkirch. Die politischen Entscheidungsträger von Gemeinden und Land haben über ein Leitbild zur räumlichen Entwicklung und regionalen Kooperation beraten.

In den letzten beiden Jahren haben Fachleute unter aktiver Beteiligung von Bürgern, Experten, Gemeinde- und Landespolitikern ein Leitbild zur räumlichen Entwicklung und regionalen Kooperation erarbeitet. In der 3. Rheintalkonferenz am Dienstag berieten nun die politischen Entscheidungsträger von Gemeinden und Land gemeinsam über die Ergebnisse im Pförtnerhaus in Feldkirch. “Die im Leitbild zusammengefassten Erkenntnisse und Empfehlungen sind ein Orientierungsrahmen für das Handeln innerhalb der Gemeinden, zwischen den Gemeinden, zwischen Land und Gemeinden und auf Landesebene”, so Landeshauptmann Herbert Sausgruber.

Neben der Übergabe des Leitbildes wurden im Rahmen der 3. Rheintalkonferenz auch die Weichen für die Umsetzung gestellt. Manche Aktivitäten wurden schon während der Projektlaufzeit gesetzt oder intensiviert – etwa amKumma, im Rheindelta, in der Region Hofsteig oder im Vorderland mit der gemeinsamen Bauverwaltung. Erstmals haben auch die Planungsausschüsse von Dornbirn, Hohenems und Lustenau gemeinsam getagt.

Raumplanung, Verkehr, Wohnen

Landesrat Rein ging auf einige Themen ein: “Wir müssen die regional bedeutsamen Betriebsgebiete sichern und weiterentwickeln”. Öffentlicher Verkehr und Individualverkehr sollen sich nützlich ergänzen: Bahn/Bus, Straße und Fuß-/Radwege. Ein zentrales Aufgabenfeld sind Maßnahmen zur Verkehrsentlastung der Wohngebiete. Rein weiter: “Neue Wohnformen sind eine besondere Herausforderung, insbesondere wenn wir die demografischen Veränderungen (Überalterung, zunehmend Kleinfamilien und Einzelhaushalte) bedenken”.

Öffnung und Verankerung

“Wir müssen die gesamte Region als gemeinsamen Lebensraum erkennen und zum Planungsraum machen”, führte Gemeindeverbandspräsident Wilfried Berchtold an: “Einerseits geht es um die Öffnung und Überschreitung von lokalen Perspektiven und Denkmustern. Andererseits braucht es Identität stiftende Orte und Symbole, um eine Basis für Verwurzelung und Verankerung zu schaffen”.

3. Rheintalkonferenz

An der 3. Rheintalkonferenz nahmen neben Landeshauptmann Sausgruber und Raumplanungslandesrat Rein auch die weiteren Mitglieder der Landesregierung, die Mitglieder des Präsidiums des Vorarlberger Landtages und die Klubobleute, die meisten Bürgermeister der 29 Rheintal-Gemeinden und die Landtagsabgeordneten aus dem Rheintal teil.

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