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Neue Ausstellung im Kunstraum Dornbirn

Viele Besucher genossen einen anregenden Eröffnungsabend.
Viele Besucher genossen einen anregenden Eröffnungsabend. ©Edith Rhomberg
„The Pond Room“ heißt die raumfüllende Installation von Hans Op de Beeck.
Kunstraum Dornbirn

 

 

Dornbirn. Es gibt jetzt zwei Seerosen-Teiche mitten in Dornbirn. Jenen mit bunten Blüten, den ortskundige des Stadtgarten-Areals kennen und einen neuen, geschaffen durch Hans Op de Beeck – als Installation für den Kunstraum Dornbirn. Monochrom, in einer mystischen Gartenlandschaft im Inneren des Gebäudes, blühen weiße Seerosen inmitten übergroßer Blätter im nur scheinbar tiefen Gewässer. Der belgische Künstler, dem die aktuelle Ausstellung im Kunstraum Dornbirn gewidmet ist, nennt sein Werk „The Pond Room“. Kuratiert wurde sie von Thomas Häusle, dem Leiter des Kunstraum Dornbirn. Er freut sich, dass der international gefragte und interdisziplinär arbeitende Künstler, der Einladung nach Dornbirn gefolgt ist.

Mit „Water Lilies“, den Seerosen, hatte sich Hans Op de Beeck im Zuge seiner Arbeit schon länger beschäftigt. „Ich kannte das Ausmaß der Halle und so entstand der Teich in der rechteckigen Form“, sagte der Künstler anlässlich der Eröffnung am 1. Juni. Über die Existenz eines echten Teiches war er schließlich selbst überrascht und bezeichnete es als „Coincidence“, als Zufall.

Hier, im Kunstraum, lässt Hans Op de Beeck die Besucher eintauchen in die Stille, in die wundersame Absurdität der von ihm erschaffenen Szenerie. Kies, Felsbrocken, Chesterfield Sofas und Bäume mit rosa Blüten bilden eine perfekte Kulisse rund um den Teich. Für Häusle ist es wie ein Kokon. Dennoch vergleichbar mit Theater, aber wer führt nun Regie? Welche Rolle wird der Besucher auf dieser Bühne spielen? „Wir tauchen ein und beginnen zu reflektieren“, sagt der Kurator über den magisch anmutenden Ort. Nachdenklich machen ob der eigenartigen Schönheit einer aus Ojekten inszenierten Umgebung, das ist eines der Ziele des 1969 geborenen Künstlers. „Wenn ihm das gelingt hat er alles erreicht, was man erreichen kann“, so Thomas Häusle.

Staging Silence (2) zeigt einen weiteren Aspekt der Arbeit von Hans Op de Beeck. Das Video läuft im Geräteschuppen, der ebenfalls Teil der raumfüllenden Installation ist, die noch bis 10. September zu sehen ist.

Bereits am Eröffnungsabend konnte Ekkehard Bechtold, der Präsident des Kunstraum Dornbirn, viele Gäste zur Besichtigung der Installation begrüßen. Bürgermeisterin Andrea Kaufmann tauchte ein in „The Pond Room“, wie die Kuratorin Ingrid Adamer oder die Galeristen Elke und Herbert Alber, Lisi Hämmerle oder Uli Zumtobel und Franz Wölfler. Auch die Künstler Roland Adlassnig, Uta Belina Waeger, Maria Jansa, Edith Hofer, Marco Spitzar mit Judith Fink, Benny Gleeson oder Stoph Sauter ließen sich die Eröffnung nicht entgehen. Sissy und Werner Scheffknecht brachten guten Wein mit und Herwig Bauer, Josef W. Thesing, Birgit Hirsch, Eckart Neururer, Lore Zumtobel, Grete und Harald Bösch, Edith Betzler oder Philipp Andorfer, sowie Kurt Bracharz und Christian Fischer genossen einen anregenden Abend.

Hans Op de Beeck

The Pond Room

Kunstraum Dornbirn, Jahngasse 9

Bis 10. September täglich von 10 bis 18 Uhr

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