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Neue Attacke Pekings gegen Dalai Lama

Die chinesische Regierung hat einen Besuch des Dalai Lama in Italien am Donnerstag scharf kritisiert. Das tibetische Exil-Oberhaupt soll zum Abschluss seines zehntägigen Italien-Aufenthalts an einem Treffen von Friedensnobelpreisträgern teilnehmen.

Der Dalai Lama betreibe „Aktivitäten, deren Ziel es ist, das Vaterland zu spalten und die nationale Einheit zu gefährden“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking. China widersetze sich jedem Land, das den Dalai Lama unterstütze oder auch nur mit ihm sympathisiere.

Zuletzt hatten US-Präsident George W. Bush und vor ihm unter anderen die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer den Dalai Lama empfangen. Die Absage einer Begegnung zwischen Papst Benedikt XVI. und dem Dalai Lama war nach Informationen italienischer Medien der „Preis“, den der Vatikan für die jüngste Bischofsweihe in der südchinesischen Metropole Kanton (Guangzhou) zahlen musste. Der 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso wurde stattdessen vom Mailänder Erzbischof Kardinal Dionigi Tettamanzi empfangen. Der neue katholische Erzbischof von Kanton, Joseph Gan Junqiu, konnte erst nach monatelanger Verzögerung geweiht werden. Gan war im November 2006 von der regimeabhängigen „Patriotischen Vereinigung chinesischer Katholiken“ zum Bischof gewählt worden; unmittelbar danach erhielt er die Zustimmung des Heiligen Stuhls und teilte dies auch öffentlich mit. Wegen dieser öffentlichen Bekundung der Treue zum Papst begann die „patriotische“ Kirchenhierarchie mit Obstruktionstaktik und zögerte die Weihe und Amtseinsetzung Gans hinaus.

Der Repräsentant des Dalai Lama für Zentral- und Osteuropa, Kelsang Gyaltsen, erklärte kürzlich anlässlich seines Besuches in Österreich zu den Treffen des tibetischen Exil-Oberhaupts mit europäischen Spitzenpolitikern, es sei „wichtig, dass die betreffenden Staaten dazu stehen“. Dem Druck Pekings nachzugeben, wäre „das falsche Signal“.

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