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Neue Akzente für Lustenauer Zentrum

Im Laufe des Jahres sollte das visavis neu belebt werden.
Im Laufe des Jahres sollte das visavis neu belebt werden. ©Laurence Feider
visavis Lustenau

2011 sollte das Areal rund um die frühere Oskar Alge Stickerei weiter belebt werden.

Lustenau. Vor ein paar Jahren wurde aus dem ehemaligen Stickerei Gebäude von Oskar Alge, Dank innovativem Konzept und visionärem Engagement das “visavis”. Der Traum von Nina Zadra und Jan Roessle war es, das Lustenauer Zentrum mit einem “bunten” Geschäfts- und Bürohaus neu zu beleben. Derzeit stechen Besuchern und Passanten jedoch vor allem die vielen leerstehenden Räume ins Auge. Weitere Nochmieter werden demnächst ausziehen. Wie vergangene Woche berichtet, schließt der jetzige “Freigeist” mit Ende März, um dann im Sommer ein paar Häuser weiter neu zu eröffnen. Gleichzeitig mit dem “Freigeist” schließt auch der “Schöngeist”. “Die Ausgangslage war einfach eine andere. Als ich mein Geschäft eröffnet habe, war das visavis ein gefülltes Geschäftshaus mit lauter exzellenten Frequenzbringern, die inzwischen alle weggezogen sind”, erklärt Jeanette Scheffknecht, die sich über ihre weiteren Pläne noch nicht im Klaren ist. Für alle, die die schönen Dinge des “Schöngeist” vermissen werden, gibt es noch bis Ende März die Gelegenheit ein paar zauberhafte Objekte zu Abverkaufspreisen zu erstehen.
Die leeren Räume sollten jedoch laut Auskunft der visavis-Verwalter demnächst der Vergangenheit angehören. “Wegen notwendiger Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wurden derzeit freie Gewerbe- und Büroflächen im visavis noch nicht vermietet. Nach Abschluss der Arbeiten zum Frühjahr, soll es wieder erschwingliche Freiräume für Macher, Kreative und Querdenker geben – auch sollen, nach einer schöpferischen Pause, neue Schwerpunkte bei Ausstellungen und Events gesetzt werden”, erklärt visavis Sprachrohr Nina Zadra. Auch werde man am ursprünglichen Konzept festhalten. “Das visavis wird weiterhin Büro- und Geschäftshaus und für Lustenau und die Lustenauer offen bleiben! Nur die Akzente werden sich leicht verschieben.” Eine durchgehende Ladenzone im Erdgeschoss des Gebäudes, wie sie sich einst Bunterkunt, Haemmerles und der Bücherwurm teilten, werde es künftig nicht mehr geben. Vielmehr sollen das zur Straße gerichtete Haupthaus und der dem Garten zugewandte Anbau in Zukunft unterschiedliche Funktionen erfüllen.

Das Haupthaus soll rein für Bürozwecke genutzt werden. Neben dem Architekturbüro Vetter & Flatz und der Versicherungsagentur Daniel Hämmerle werde in Bälde der Energiedienstleister “dezena” in das neu entstehende Gemeinschaftsbüro im Erdgeschoß einziehen. Der Anbau des Gebäudes hingegen soll wie zuletzt Raum für ausgewählte Geschäfte oder unkonventionelle Lokale bieten und darüber hinaus für Events unterschiedlichster Art zur Verfügung stehen. Das Motto “arbeiten, einkaufen, café” bleibe aufrecht und das visavis somit ein Ort mit Verweilcharakter. “Mit Interessenten stehen wir im Gespräch. Genaueres wollen wir noch nicht verraten. Nur so viel – ein Gläschen Wein können Sie nach wie vor genießen”, so Zadra.

Großes Potenzial sehen die visavis-Verantwortlichen auch im angrenzenden alten BULU-Gebäude. Der straßenseitige Gebäudeteil der im Besitz der Marktgemeinde ist, steht derzeit leer. Die Vereine welche die dortigen Räumlichkeiten nutzten, haben inzwischen alle Ersatzräume bekommen. Wie es mit dem Gebäude, das in einem schlechten baulichen Zustand ist, weitergeht, ist derzeit noch nicht abschätzbar. “Die Zukunft der alten Bulu wird sich zu Beginn des Frühjahrs entscheiden”, so Raimund Zirker von der Wirtschaftsabteilung. Nina Zadra und ihr Mann, Architekt Jan Roessle, können sich hier zukünftig eine Oase mit hoher Aufenthaltsqualität zwischen dem visavis und der “ZentralKunstGarage” von David Scheffknecht vorstellen. “Wir sehen daher auch den Umzug des “Freigeist” in die unmittelbare Nachbarschaft positiv. Letztlich wird dadurch das Gebiet erweitert und aufgewertet.”

Raiffeisenstrasse 18,Lustenau, Austria

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