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Neos zur Corona-Ampel: "Wo ist der Plan für den Herbst?"

Scheffknecht kritisiert Chaos um Corona-Ampel.
Scheffknecht kritisiert Chaos um Corona-Ampel. ©VN/Steurer
Für Neos-Landessprecherin und Klubobfrau Sabine Scheffknecht ist das Chaos rund um die Ampelschaltung von Grün auf Orange bzw. Gelb nicht nachvollziehbar.

"Dass am Anfang der Krise im März viele Dinge noch unklar und chaotisch waren, ist nachvollziehbar, aber dass die vergangenen sechs Monate offenbar nicht genutzt wurden, um einen guten Plan für Herbst und Winter zu haben, ist nicht nur fragwürdig, sondern wirklich fahrlässig", so Scheffknecht.

Nicht eindeutig geregelt

Eine Ampel-Regelung sei grundsätzlich eine gute Idee. Vor allem darum, weil sie den Menschen Klarheit gebe, was bei welcher Farbe zu tun ist. "Genau das gilt aber für die Corona-Ampel nicht. Im Gegenteil, die Verwirrung mit Bundesvorgaben, Landesvorgaben und unterschiedlichen Ampelregelungen in den vier Bezirken ist mittlerweile so groß, dass wirklich niemand mehr weiß, was derzeit gilt", so Scheffknecht.

Land muss rasch für Klarheit sorgen

"Würde man der Ampelregelung z.B. für die Schulen folgen, müssten nun – einen Tag nach Schulstart – alle Schulen der Oberstufe in den orangen Gebieten auf Distance Learning umstellen. Ob das tatsächlich so ist, weiß derzeit aber niemand", kritisiert die Neos-Klubobfrau. DirektorInnen und Lehrpersonen hätten am frühen Dienstagmorgen vergeblich versucht, an entsprechende Informationen zu kommen, um ihre SchülerInnen noch vor Schulstart entsprechend zu informieren. Das gelang in den meisten Fällen nicht, so Scheffknecht. Oft bleibe nichts anders übrig, als die Kinder in die Schule zu bitten und auf weitere Informationen zu hoffen. "Statt also für mehr Klarheit an den Schulen zu sorgen, ist das Chaos jetzt komplett. Niemand weiß irgend etwas! – Das sind unhaltbare Zustände für alle Beteiligten", schließt die Scheffknecht und fordert die Landesverantwortlichen auf, hier schnell und nachhaltig für Klarheit zu sorgen.

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(Red.)

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