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NEOS Vorarlberg: "Zusammenarbeit mit 'TeenSTAR' verbieten"

©Screenshot; handout
JUNOS-Vorsitzende Fabienne Lackner fordert einen "evidenzbasierten und wertungsfreien Sexualunterricht" an den Schulen in Vorarlberg.
TeenSTAR-Pädagogin im Exklusiv-Interview
Sexualkundeverein von Schulen verbannt
In diesen Gemeinden war TeenSTAR aktiv
"Wollen gewisse Qualität in Sexualpädagogik"

Die Vorsitzende der Jungen NEOS, Fabienne Lackner, begrüßt die Pläne von Bildungsminister Heinz Faßmann, den Verein “TeenSTAR” vorerst aus den Klassenzimmern zu verbannen. “Es ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel, dass Vorarlbergs Kinder und Jugendliche einer solchen Gehirnwäsche ausgeliefert werden.”

Lackner reagiert damit auch auf ein Exklusiv-Interview von VOL.AT mit einer Sexualpädagogin des umstrittenen Vereins, der bereits in mehreren Gemeinden in Vorarlberg aktiv war. Sie fordert Landesrätin Schöbi-Fink dazu auf, die Zusammenarbeit des Vereins mit Schulen in Vorarlberg auch in Zukunft auszuschließen.

Bildungslandesrätin Schöbi-Fink verweist auf die Schulautonomie, die es den Schulen im Land erlaubt, selbst zu entscheiden, wen sie als Sexualpädagogen anstellt. Allerdings müssen diese bestimmte Vorraussezunge erfüllen: “Wir wollen ein gewisse Qualität in der Sexualpädagogik.”

“Natürliche Familienplanung”

In Vorarlberg hat der Verein im vergangenen Jahr an 20 bis 25 Schulen Workshops durchgeführt. Propagiert wurde eine „natürliche Familienplanung“, kein Sex vor der Ehe und dass die sexuelle Orientierung durch eine Kombination aus Therapie, Selbsthilfegruppen und Seelsorge veränderbar sei.

„Um ungewollte Schwangerschaften und die Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten zu verhindern beziehungsweise zu verringern, braucht es höchste Qualität in der Sexualpädagogik“, fordert Lackner abschließend.

(red)

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