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Nein zu Pensionsautomatik

Feldkirch - AK-Vizepräsidentin Auer fordert Verzicht auf ungerechte Pensionsautomatik und Übernahme der Hacklerregelung ins Dauerrecht

Als völlig falsches Signal wertet AK-Vizepräsidentin Manuela Auer die von der Regierung am Donnerstag beschlossene Pensionsautomatik. „Statt unserer Forderung entgegen zu kommen und die Hacklerregelung unbefristet zu verlängern, konfrontiert die Regierung die Menschen mit immer neuen Belastungen“, so AK-Vizepräsidentin Auer.

Die Verlängerung der Hacklerregelung bis 2013 sei zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, sagt Auer. Mit der Pensionsautomatik habe die Regierung der Forderung der Beschäftigten, nach 40/45 Jahren Arbeit abschlagsfrei in Pension zu gehen, allerdings endgültig eine Absage erteilt. Es sei bedauerlich, dass ÖVP-Minister Bartenstein der Verlängerung der Hacklerregelung bis 2013 nur im Gegenzug einer Pensionsautomatik zustimme, so Manuela Auer.

Die Pensionsautomatik, die eine automatische Anpassung der Pensionshöhe, der Beitragszahlungen und der Pensionsantrittsalters vorsieht, wenn die durchschnittliche Lebenserwartung steigt, treffe nicht nur die unmittelbar vor der Pension stehenden Menschen, betont Auer. Besonders für die Jungen stelle dieses Paket eine zusätzliche Belastung dar, da sie neben spürbaren Einschnitten im Bereich der sozialen Sicherheit, härteren Arbeitsbedingungen und unsicheren Arbeitsverhältnissen nun zusätzlich damit rechnen müssten, bei geringerer Pension länger zu arbeiten.

„Die Menschen wollen keine Pensionsautomatik, die Computer und Bürokraten über ihre Zukunft entscheiden lässt, sondern endgültige Sicherheit in Bezug auf ihre Pensionen!“, so Auer. Diese sei nur gewährleistet, wenn die Regierung den Protest der Beschäftigten endlich akzeptiere und die Hacklerregelung ins Dauerrecht übernehme. Denn für die Menschen sei klar: 40 bzw. 45 Jahre Arbeit sind genug.

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