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Neffentrick - Polizei: Bei Geldforderung Telefonate sofort abbrechen

Nicht selten verlieren die opfer ihr gesamtes Erspartes.
Nicht selten verlieren die opfer ihr gesamtes Erspartes. ©Bilderbox/Symbolbild
Der Neffentrick ist seit Jahren eine beliebte Betrugsmasche, die Fälle haben trotz eindringlicher Warnungen der Sicherheitsbehörden in den vergangenen Monaten stark zugenommen.
168.000 Euro ergaunert

Meist werden nach einem Anruf unter einem Vorwand Wohnungen betagter Menschen aufgesucht und die Opfer um ihr Erspartes oder Schmuck erleichtert. Die Polizei rät dazu, Telefonate, in denen um finanzielle Hilfe gebeten wird, sofort abzubrechen.

Vermeintliche Bekannte bitten um Bares

Das Telefon läutet – am anderen Ende der Leitung ein Anrufer, der keinen Namen nennt oder eine falsche Identität angibt. Betagte Opfer gehen häufig davon aus, dass es sich um einen Freund oder Verwandten handelt. Fragt der Betroffene nach, wer da spreche, wird vom Betrüger oft vorwurfsvoll die Frage vorgestellt, ob man ihn nicht erkenne. Im weiteren Verlauf des Gesprächs bringt der vermeintliche Bekannte eine angebliche finanzielle Notlage ins Spiel und bittet um Bares. Erhält der Täter eine Zusage, gibt er vor, wegen terminlicher Probleme einen Freund vorbeizuschicken, um das Geld zu holen. Der Komplize macht sich in der Folge nicht selten mit dem gesamten Ersparten des Opfers aus dem Staub.

Bei “Neffentrick” auf keine Diskussion einlassen

Die Polizei empfiehlt, sich bei verdächtigen Telefonaten auf keine Diskussionen einzulassen und dem Gegenüber entschieden klar zu machen, dass man weder auf Forderungen noch Angebote eingeht. Um Gewissheit zu haben, dass es sich tatsächlich um einen Freund oder Verwandten gehandelt hat, sollte man diesen unter der Nummer kontaktieren, die man auch sonst verwendet. Die Exekutive appelliert an Angerufene, auf einem persönlichen Treffen zu bestehen und sich nicht mit einer Vertretung zufriedenzugeben.

Fremde Personen nicht ins Haus lassen

Es wird davor gewarnt, fremde Personen in die eigenen vier Wände zu lassen und stattdessen mit ihnen über die Gegensprechanlage zu kommunizieren. Schafft es jemand bis an die Wohnungstür, sollte die Sicherungskette verwendet werden. Sich das Aussehen des Betrügers genau einzuprägen ist für eine spätere Personsbeschreibung wichtig. Sofern möglich sollten auch Kennzeichen, Marke, Modell und Farbe eines vermutlichen Täterfahrzeugs notiert werden. Im Verdachtsfall muss umgehend unter Telefon 133 Anzeige erstattet werden. (APA)

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