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Naturschützer loben Aufweitungen des Alpenrheins

Ziel soll gemeinsam erreicht werden.
Ziel soll gemeinsam erreicht werden. ©Andi Götz
Schöne Landschaften, mehr Lebensräume für Tiere und zudem besseren Hochwasserschutz versprechen sich Natur- und Umweltschutzverbände von der Aufweitung des Alpenrheins. Kritiker des Projekts versuchen sie zu besänftigen.
Alpenrhein soll entwickelt werden

Das Projekt “Rhesi – Rhein Erholung und Sicherheit” hat es auch auf der Dornbirner Messe auf das Tableau gebracht. Markus Mähr, Projektleiter “Rhesi” bei der Internationalen Rheinregulierung, diskutierte an der Dornbirner Messe unter der Moderation von Richard Lehner mit Dr. Lukas Indermaur vom WWF St. Gallen und Mag. Bianca Burtscher vom Naturschutzbund Vorarlberg über die aktuellen Pläne für Aufweitungen am Alpenrhein. Der Rhein soll gleichzeitig hochwassersicherer und naturnaher werden und für den stressgeplagten Menschen ein Naherholungsgebiet werden.

Konflikte befürchtet

Klingt gut, sorgt allerdings auch für Konflikte: Ein natürlicherer Alpenrhein würde laut Befürwortern zwar zu einer verbesserten Grundwasseranreicherung führen, aber für die Aufweitungen müssten einzelne Grundwasserbrunnen aufgelassen werden. Allerdings befürchten sie keine Versorgungsengpässe – dazu sei die Menge an qualitativ hochwertigem Trinkwasser “zu enorm”. Trotzdem, Widerstände bestehen. Deshalb sollen die Gemeinden eine tragende Rolle spielen, um Lösungen zu finden.

Mähr beschwichtigt Landwirte

Auch die Landwirte versucht Mähr zu beschwichtigen: Obzwar man die Sorgen ernst nehme, bestehe noch Zeit bis zur Initialzündung des Projekts: Frühestens in fünf oder sechs Jahren würden die Bauarbeiten beginnen – deren Ende dann in zwanzig Jahren anstehe. Mähr: “Kein Landwirtschaftsbetrieb wird von einem auf den anderen Tag um seine Existenz gebracht”. Lösungen müssten von Fall zu Fall erarbeitet werden.

Die Wanderausstellung RheinLeben wird von der Plattform Lebendiger Alpenrhein präsentiert, hinter der aus Österreich der Naturschutzbund Vorarlberg, aus der Schweiz der WWF und Pro Natura sowie aus Liechtenstein die Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz stehen.

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