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Natur zum Anfassen

Unterwasserkino, lebendige Tiere, Schmetterlingsbiotop, „Forschern über die Schulter schauen“ – das alles und noch viel mehr bietet die neue Naturschau „inatura“.

Nachdem die Vorarlberger Naturschau, als größtes Naturmuseum in der Bodenseeregion, ihre Ausstellungsräume in der Marktstraße am 30. Dezember 2002 endgültig schloss, eröffnet die Vorarlberger Naturschau nun unter dem neuen Namen „inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn“ ihre Pforten. Als Standort wurde das Areal der ehemaligen Rüsch-Werke gewählt. So können die Besucher ab Freitag, 20. Juni, im Herzen von Dornbirn in eine völlig neue Welt eintauchen. Auf seinem Rundgang durch das Museum macht der Besucher eine virtuelle Wanderung durch die Lebensräume Vorarlbergs und der Bodenseeregion. Um die typischen Elemente der Lebensräume Gebirge, Wald, Wasser und Stadt hervorzuheben, werden ganze „Bühnenbilder“ aufgebaut. Bewusst wurde dabei auf eine reine Nachahmung der Natur verzichtet.

Natur zum Anfassen – im wahrsten Sinne des Wortes – wird es im neuen Museum geben. Dazu wurden exklusiv für die inatura insgesamt 50 Spiele, Tast- und Geruchsboxen entwickelt, die verschiedenste Überraschungen für die Besucher(innen) bereithalten. Viele Ausstellungsobjekte, zum Beispiel eine ganze Gruppe von Wölfen, dürfen gestreichelt werden. Sogar die Karpfen im Teich dürfen vom Besucher gefüttert werden. Der Dachsbau kann von Kindern oder wagemutigen Erwachsenen auf eigene Faust erkundet werden.

In der Eingangshalle werden ein Café, ein Shop und auch die Kassa zu finden sein. „An der so genannten Infotheke an der Kassa kann man sich kostenlos nützliche Infos holen“, so die Pressesprecherin der Naturschau, Mag. Eva Pammer. „Wenn man zum Beispiel wissen will, wie ein bestimmter Käfer heißt, kann man sich hier beraten lassen.“ Weiters bietet die inatura unter anderem ein Kino, eine Vitrine mit Kristallen, eine Kletterwand, einen Streichelzoo und auch eine 3D-Projektion von Kurt Mündl, der vor allem durch den Ötzi-Film, aber auch durch mehrere Universum-Filme bekannt wurde.

Die Gründung der Naturschau geht auf die Initiative des Fabrikanten und Sammlers Siegfried Fussenegger (1894-1966) zurück. Zum Gedenken an Siegfried Fussenegger findet man im ersten Stock eine Galerie mit der Vorgeschichte der Naturschau und dessen Gründer.

Dreitägiges Fest zur Eröffnung der inatura
Zur feierlichen Eröffnung hat sich die inatura einiges einfallen lassen. So findet vom Freitagmittag, 20 Juni, bis Sonntag, 22. Juni, 19 Uhr, ein dreitägiges Eröffnungsfest statt. Im Museum selbst, aber auch im Stadtgarten wird bei diesem Fest ein tolles Programm geboten. Im eigens dafür aufgestellten Festzelt werden verschiedene Musik- und Tanzgruppen ihr Können beweisen. Auf dem Spielplatz können die kleineren Besucher das Kinderprogramm genießen. Dabei wird unter anderem ein Kasperltheater und auch Basteln mit Lehm geboten. Heimische Tiere werden die Besucher im Streichelzoo begeistern.

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