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Nato-Einladung: Montenegro kann 29. Mitglied werden

Die Nato-Außenminister berieten über die Einladung an Monetenegro, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach sie aus.
Die Nato-Außenminister berieten über die Einladung an Monetenegro, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach sie aus. ©AP
Brüssel. Montenegro kann das 29. Mitglied der Nato werden. Die Außenminister der Bündnisstaaten luden das kleine Balkanland am Mittwoch offiziell ein, der Verteidigungsallianz beizutreten.

Russland hatte einen möglichen Bündnisbeitritt Montenegros jüngst erst wieder als schädlich für die europäische Sicherheit bezeichnet.

Russland gegen Beitritt

Eine Mitgliedschaft des kleinsten Landes Ex-Jugoslawiens in der Allianz würde den Beziehungen zwischen Russland und der Nato “einen weiteren Schlag versetzen”, sagte Andrej Kelin vom Außenministerium in Moskau in der vergangenen Woche. Die militärische Seite spielte er hingegen herunter. “Montenegros Armee hat etwa 2000 Mitglieder. Da erübrigt sich ein Kommentar, welche zusätzliche Sicherheit das Land der Nato bringt”, sagte Kelin.

Montenegro ist das kleinste Land Ex-Jugoslawiens. Es spaltete sich erst 2006 von Serbien ab. In Montenegro leben etwas mehr als 600 000 Menschen. Von der Einladung bis zum Nato-Beitritt kann es noch dauern. Bei Albanien und Kroatien etwa lag dazwischen ein Jahr. Die beiden Länder waren 2009 die bislang letzten, die von der Nato aufgenommen wurden. (red/APA/dpa)

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