Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Nathalie hatte es bei ihrer Geburt eilig

Süß und gesund ist sie, die zwei Tage junge Nathalie-Michelle. Doch einen gewaltigen Schreck hat sie ihren Liebsten schon verpasst. Am Sonntag früh kam sie in Rekordtempo aus Mamas Bauch. Und machte dabei einen Rotkreuz-Helfer zur Hebamme.

Vater Werner Lenz lässt die dramatischen Momente immer wieder Revue passieren. „Ich stehe am Sonntag um 7.40 in der Bäckerei. Will frische Brötchen für meine Familie holen. Plötzlich geht das Telefon.“ Am anderen Ende der Leitung seine hochschwangere Gattin Sabine. „Komm schnell, ich glaub’ es geht los.“ Werner düst nach Hause, verständigt von dort die Rettung. „Die waren dann auch kurz nach acht schon da.“ Keine Sekunde zu früh. Denn als Sabine mit dem Spezialstuhl zum Rettungsauto getragen wird, platzt ihre Fruchtblase.

Dramatik erkannt

„Es war unglaublich“, erinnert sich die glückliche Mutter. „Auf einmal spüre ich schon Nathalies Kopf an meinen Knien.“ Rotkreuz-Mann Manfred Grinzinger erkennt die dramatische Situation. „Ich hab’ gleich gesehen, dass das Kind sofort kommt. Die Mutter können wir gerade noch auf die Bahre legen und ins Auto ziehen. Schon kommt das Baby heraus.“ Doch Nathalie hat es derart eilig, dass sich die Nabelschnur doppelt um ihren Hals windet. Eine gefährliche Situation, denn der Säugling droht zu ersticken. Manfred Grinzinger handelt blitzschnell. „Mit der einen Hand hab’ ich das Baby gehalten, mit der anderen die Nabelschnur entwirrt.“ Es geht alles gut.

Als das Rettungsauto im Feldkircher Krankenhaus ankommt, staunt das einsatzbereite Ärzteteam nicht schlecht. Das Kind ist schon da. Gesund und munter. „Das Einzige, was sie hatte, war eine leichte Unterkühlung“, strahlt die 26-jährige Sabine. „Aber auch das ist schon wieder in Ordnung“, freut sich die jetzt dreifache Mutter, während sie Nathalie zärtlich an sich drückt. Die Söhne Sebastian (3) und Pascale (4) hüpfen fröhlich um ihr Krankenbett im LKH Feldkirch herum.

Dank an Retter

Überglücklich ist auch Papa Werner. Und vor allem dankbar gegenüber „Hebamme“ Manfred Grinzinger. „Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn der Manfred nicht so schnell und richtig reagiert hätte.“ Doch der 27-jährige ehrenamtliche Rotkreuz-Helfer will die Lorbeeren nicht alleine für sich. „Wir sind als gutes Team in Erscheinung getreten. Meine Kollegen Caroline Gassner und Richard Hirschmann haben mich wunderbar unterstützt.“

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Nathalie hatte es bei ihrer Geburt eilig
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.