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NASA-Rover „Spirit" sandte Signale zur Erde

Die amerikanische Marssonde „Spirit" ist nach siebenmonatiger Reise in der Nacht auf Sonntag auf dem Mars gelandet und hat bereits Signale zur Erde gesandt.

Die Mitarbeiter der Bodenkontrolle in Pasadena brachen in Jubel aus, als die ersten Rückmeldungen des Geräts um 5.52 Uhr (MEZ) eintrafen. NASA-Chef Sean O’Keefe gratulierte den Verantwortlichen der Mission für das gelungene Manöver.

„Wir hatten gehofft, dass sie so landen würde”, sagte der Flugdirektor Chris Jones. Der Landevorgang war von den Wissenschaftlern zuvor als der riskantestes Teil des ganzen Unternehmens bezeichnet worden. Noch am Sonntag sollte „Spirit” Fotos vom Mars machen und zur Erde schicken. Ihren Landeplatz soll die Sonde erst in neun Tagen verlassen. Sie soll Spuren von Wasser und damit nach der Möglichkeit von Leben auf dem Planeten suchen.

Der etwa 180 Kilogramm schwere Roboter war mit einem Hitzeschild, einem Fallschirm und Raketen ausgerüstet, um so sicher wie möglich zu landen. Vor dem Aufsetzen war das Raumfahrzeug von rund 19.000 Stundenkilometern heruntergebremst worden. Ein Manöver, das sechs Minuten dauerte und von den Wissenschaftlern unter höchster Anspannung verfolgt wurde. Der letzte Aufprall auf dem Planeten, einem Fall aus vier Stockwerken vergleichbar, wurde mit riesigen Airbags abgefangen. „Spirit” setzte wie geplant in einem Krater namens Gusev südlich des Mars-Äquators auf, wie der Leiter des Navigationsteams, Louis D’Amario, erklärte.

Zu dem 820 Millionen Dollar (651 Mio. Euro) teuren US-Projekt gehört auch eine weitere, baugleiche Landeeinheit, „Opportunity”, die am 24. Jänner auf dem Mars landen soll. Die beiden Rover sollen 90 Tage im Mars-Gestein und in Bodenproben nach Hinweisen auf Wasser suchen.

Mehr als die Hälfte aller Mars-Missionen sind laut NASA-Angaben gescheitert. Von dem europäischen Mars-Landegerät Beagle 2 gab es seit seiner vermuteten Landung auf dem Planeten am 25. Dezember kein Signal. Es ist möglicherweise in einen Krater gestürzt.

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