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Naruto: Rise of the Ninja

Shadow Dance: Naruto in Action.
Shadow Dance: Naruto in Action. ©Waibel
Die prominentesten Persönlichkeiten dieser Tage sind Schul- oder Studienabbrecher. Der kleine Naruto pfeift auf die Schule und schickt sich an, ein mächtiger Ninja zu werden.  

Bereits 80 Episoden der gleichnamigen Anime-Serie sind Garant für eine treue Fangemeinde. Und auch so macht der Ubisoft-Titel nichts falsch und glänzt mit Innovation für Action-Adventure Fans.

Alles begann beim Angriff des neunschwänzigen Fuchses, seines Zeichens ein mächtiger Dämon auf das Heimatdorf Narutos. Die versammelte Ninja-Truppe von Konoha-Gakure vermochte den Dämon nicht zu bezwingen. Das Dorf drohte schon unterzugehen, als Narutos Vater sich opferte und den Geist des Dämons in Narutos Körper transferierte und versiegelte. Auch wenn Naruto zu dieser Zeit noch ein Windelpupser war: Die Dorfbewohner stehen Naruto nun skeptisch gegenüber. So weit so asiatisch.  Noch dazu ist er ein Querulant und nie bei der Sache. Er stellt auch ständig etwas an und ärgert die Bewohner damit. – Ein typischer pubertierender Jugendlicher eben. Letzen Endes verfolgt Naruto aber ein großes Ziel: Er will der mächtigste und angesehenste Ninja aller Zeiten werden.

Wir springen in die Geschichte als  Naruto wieder einmal eine Prüfung versemmelt hat und nun deprimiert im Schulhof sitzt. Sein Freund Iruka versucht ihn aufzumuntern. Er weicht nicht von Narutos Seite und begleitet den kleinen Möchtegern Ninja bei seinen Missionen. Zu den ersten Aufgaben Narutos gehört es, sich bei den Bewohnern des Dorfes einen guten Ruf zu erarbeiten. Das gestaltet sich aufgrund des Vertrauensdefizites recht aufwändig. Durch kleine Miniaufgaben, die zum Teil unter Zeitdruck erledigt werden müssen, gewinnt Naruto zusehends an Beliebtheit. Dennoch: Die Laufburschen-Karriere verliert schnell an Reiz, obwohl sie anfangs recht viel Spaß macht. Das auch deshalb, weil sich die Art der Quests rasch wiederholt.

Doch wer einmal ein großer Ninja werden will, muss klein anfangen, als Belohnung für die Quests für die Dorfbewohner winken eine größere Gesundheitsanzeige oder mehr Kraft, im Spiel Chakra genannt. Chakra wiederum ist für die Ausführung von Jutsus erforderlich, Spezialmanöver, mit denen Naruto seinen späteren Widersachern besonders viel Schaden zufügen kann. Diese Manöver lernt Naruto nach und nach von seinem Sensei.

Das Vorzeigejutsu von Naruto ist hierbei das Jutsu der Schattendoppelgänger. Damit werden, wie der Name schon sagt, Doppelgänger heraufbeschworen, die aktiv ins Kampfgeschehen eingreifen können. Selbst auf dem Wasser Laufen ist mit der richtigen Konzentration für den geübten Ninja kein Problem.

Während der Kämpfe spielt das Game seine Stärken aus. Hier steppt der Bär: Action, Spezialmanöver und die Kampfmoves von Naruto wissen zu überzeugen. Naruto kann sich mit anderen Protagonisten der Serie im Wettstreit um den Titel „bester Ninja“ messen. Hierfür stehen auch Arenen zur Verfügung. Da sich das Spiel sehr an der Animeserie orientiert, sind auch Sakura und Sasuke mit von der Partie, die aber keine wesentliche Funktion im Spielverlauf haben.

Außerhalb des kleinen Ortes lauern nicht nur tödliche Fallen, sondern auch einige Banditen und abtrünnige Ninjas, die der kleinen Truppe an den Kragen wollen. In diesem Fall wechselt das Spiel vom Adventure- in den Beat ’em up-Modus, in dem endlich die erlernten Techniken angewendet werden können. Liegen die ersten Feinde im Dreck, wird der Spieler mit Schlüsselerlebnissen der Animeserie belohnt. Am Ende der jeweiligen Missionslinien stehen knackige Bossfights. Der verfluchte Fuchsgeist im Inneren von Naruto zeigt auch seine Auswirkungen. Schwebt der kleine Ninja oder einer seiner Gefährten in Lebensgefahr, zeigt sich die Wut des kleinen Ninjas durch das rote Chakra des Fuchses. Es verleiht ihm ungeahnte Kräfte und Ausdauer.

Technisch macht Naruto eine gute Figur, ja hat sogar einen eigenen künstlerischen Anspruch. Natürlich ist der Cel-Shading Look Geschmackssache und haut wahrscheinlich niemanden vom Hocker, doch ist die Spielumgebung damit sehr stimmig in Szene gesetzt. Zuweilen sorgen aber technische Schwächen bei Kameraführung und bei der Steuerung für Frust. Wenn der kleine Ninja bei Rennen auf Zeit wieder einmal gegen eine Wand rennt und taumelt, kann das schnell zu Misserfolgen führen. Leider fand der Publisher die Übersetzung ins Deutsche wohl zu aufwändig, Fans der Anime-Serie werden den dadurch erreichten Originalität-Charakter ins Herz schließen. Nicht-Kenner der Serie plagen sich mit den Untertiteln herum.

Fazit:

Naruto: Rise of a Ninja ist ein erstklassiges Naruto-Spiel geworden und weiß durch seinen knuffigen Cel-Shading Look zu überzeigen. Kleinere technische Schwächen vermögen nicht den Spaß daran zu verderben, dass die Serie mit viel Witz und Charme umgesetzt wurde. Hier erwartet aber auch Nichtkenner der Serie ein Action-Adventure mit Geschicklichkeitseinlagen und einem fetzigen Kampfmodus, gewürzt mit Rollenspiel-Elementen. Der Stil der Serie wurde gut eingefangen, schnell weiß man sich gut in den kleinen Naruto hineinzuversetzen und freut sich auf den Höhepunkt seiner Karriere als Ninja.  Fazit: Mit viel Liebe zum Detail umgesetztes Action-Adventure auf Basis der Anime-Serie. Seeeeehr asiatisch!

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