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Namibia-Botschafterin auf Antrittsbesuch

Bregenz - Landtagspräsident Halder traf am Dienstag im Landhaus mit der Botschafterin von Namibia, Selma Ashipala-Musavyi, zusammen, die zu ihrem Antrittsbesuch nach Vorarlberg gekommen war.

Bei dem Treffen ging es vorrangig um die Förderung wirtschaftlicher und kultureller Beziehungen.

Namibia liegt im südwestlichen Afrika, grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika. Das Staatsgebiet Namibias umfasst rund 825.000 km2 und ist damit etwa zehnmal so groß wie Österreich. Allerdings beträgt die Einwohnerzahl nur rund ein Viertel von Österreich. Seit 1990 ist Namibia nach über einhundertjähriger Fremdbestimmung ein unabhängiger demokratischer Staat. Seither bestehen zwischen Namibia und Österreich auch nähere Beziehungen, was in der 1989 gegründeten Freundschaftsgesellschaft Ausdruck findet.

Derzeit leben rund 600 Österreicherinnen und Österreicher in Namibia. Die Republik Namibia ist eine freie Marktwirtschaft mit Hauptwirtschaftszweigen in Bergbau, Fischfang und -verarbeitung, sowie Landwirtschaft und Tourismus. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Vorarlberg und Namibia sind in den letzten Jahren vertieft worden. Neben Textilexporten ist vor allem die Lieferung von Schiffskränen des Nenzinger Unternehmens Liebherr zu erwähnen.

Landtagspräsident Halder wies darauf hin, dass die Verbindung zweier Staaten und damit die diplomatischen Beziehungen heute immer wichtiger würden. Wie Botschafterin Ashipala-Musavyi betonte, will Namibia die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen mit Österreich fördern. Aus diesem Grund wurde kürzlich ein Honorarkonsulat in Salzburg eröffnet.

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