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Nahost: Gefangenenaustausch möglich

Nach Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern sollen 800 palästinensische Häftlinge gegen den entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit ausgetauscht werden.

Wie die israelische Tageszeitung „Yediot Ahronot“ am Sonntag berichtete, wird darüber gesprochen, zunächst 300 in Israel inhaftierte Palästinenser im Austausch gegen Shalit frei zu lassen. In einer zweiten und dritten Phase sollen dann bis Dezember die restlichen 500 Inhaftierten auf freien Fuß kommen.

Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak hatte am Samstag Berichte bestätigt, wonach Israelis und Palästinenser über einen Gefangenenaustausch verhandeln. Laut „Yediot Ahronot“ laufen die Gespräche unter ägyptischer Vermittlung seit einigen Tagen. Die israelische Regierung hatte dies offiziell dementiert und fordert weiterhin die „bedingungslose“ Freilassung Shalits.

Auf Shalits Verschleppung Ende Juni am Rande des Gaza-Streifens hatte Israel mit einer militärischen Großoffensive in dem Palästinenser-Gebiet reagiert. Seit Beginn der israelischen Gaza-Offensive gestartet wurden mehr als 200 Palästinenser, rund die Hälfte von ihnen Zivilisten, getötet.

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