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Nachhilfe in der Kochkunst

Bludenz - Der Fremdenverkehr ist eine klassische Saison- und Fluchtbranche, weshalb es immer wieder neue Anstrengungen braucht, um den Bedarf an Fach- und Hilfskräften im Hotel- und Gastronomiegewerbe abzudecken.

So sind denn jetzt auch das Arbeitsmarktservice Vorarlberg und die Tourismuswirtschaft wieder mit Hochdruck daran, die Personal-Weichen für die anstehende Wintersaison zu stellen.

1500 offene Stellen

„Derzeit sind uns allein in den Tourismusgemeinden im Bezirk Bludenz 1500 offene Saison-Arbeitsplätze gemeldet“, zeigt Dietmar Müller, Euresberater beim AMS Bludenz und Leiter des Tourismusjobcenters, die aktuelle Situation auf. Gebraucht werden alle, vom Koch über Kellner bis hin zum Zimmermädchen.

Das AMS schaut bei der neu gestarteten Anwerbekampagne für qualifiziertes Personal in Küche und Service auch gezielt über den Tellerrand hinaus. Neben dem Angebot an Koch- und Servierkursen für einheimische Arbeitssuchende wird über Jobbörsen im Ausland versucht, den dortigen Gastronomiefachkräften die freien Jobs in Vorarlberg schmackhaft zu machen. Die Tour führt dabei mit Stationen in Budapest und Prag über Dresden und Stralsund bis nach Malmö. Dietmar Müller: „Unser Ziel ist es, an die 300 Beschäftigte aus dem EURaum für heimische Tourismusbetriebe zu gewinnen.“

Wer indes in Vorarlberg als Saisonkraft kocht und kellnert, der sollte auch wissen, was hier an Spezialitäten in Töpfen und Pfannen für die Gäste zubereitet wird. Einen nachhaltigen Erfolg verspricht man sich so von einem neuen Pilotprojekt, das AMS und Tourismuswirtschaft gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit in Berlin auftischen.

Gleichsam als Reisevorbereitung gibt es für 40 Bewerber im Gastgewerbe einen speziellen Kurs, in dem die Zubereitung von Ländle-Leibspeisen wie Kässpätzle oder anderer alpenländischer Schmankerl wie Kaiserschmarrn intensiv gelehrt wird. „Nach der Schulung kommen die Jobbewerber dann nach Vorarlberg, um sich hier die Gastromoniebetriebe anzuschauen. Wir hoffen natürlich, dass alle gleich dableiben und die Arbeit aufnehmen“, bekräftigt Müller.

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