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Nach Stammzellspende des Bruders wieder auf bestem Weg

Nach der Stammzellspende ihres Bruders ist Manuela wieder auf bestem Weg.
Nach der Stammzellspende ihres Bruders ist Manuela wieder auf bestem Weg.
Manuela ließ sich im April 2018 im Messepark Dornbirn typisieren, um dem kleinen Efe zu helfen. Zwei Jahre später erhielt sie selbst die Diagnose Leukämie.

Sie hatte damals in der Zeitung den Aufruf von "Geben für Leben" zur Typisierung gesehen und war zufällig gerade im Messepark, als die Aktion stattfand. Sie beschloss spontan, dem kleinen Jungen und allen anderen PatientInnen zu helfen und ließ sich in die Spenderdatei aufnehmen.

Diagnose AML

Zwei Jahre später, am Ostersonntag im April 2020, erhielt sie im Landeskrankenhaus Rankweil die Diagnose AML - Akute Myeloische Leukämie. Bald darauf folgte die erste von drei Chemotherapien. Nach sieben Tagen wurde Manuela für drei Wochen in der Isolation gehalten, bis sich ihre weißen Blutkörperchen wieder erholt hatten. Glücklicherweise starteten ihre behandelnden Ärzte bereits zu diesem Zeitpunkt mit der Suche nach einem möglichen Stammzellspender. Ihre Familie wurde typisiert - und beide Brüder passten! Der eine zu 100 Prozent, der andere zu 80 Prozent.

Komplikationen bei zweiter Chemo

Bei der zweiten Chemotherapie kam es kurzzeitig zu Komplikationen mit inneren Blutungen, woraufhin Manuela von Rankweil auf die Intensivstation nach Feldkirch verlegt wurde. Dort wurde sie einen Tag später aber wieder entlassen.

Dritte Chemotherapie in Innsbruck

Die dritte Chemotherapie wurde zur Vorbereitung der Transplantation bereits in Innsbruck durchgeführt. Diese erlebte sie im Vergleich zu den vorigen Therapien zum Teil viel heftiger. Die Zeit in der Isolation war hingegen entspannter, da es in Innsbruck eine Isolationsstation gab, in der sich alle PatientInnen frei bewegen konnten. Gemeinsame Spiele und gute Gespräche waren daher kein Problem und die Stimmung war den Umständen entsprechend gut.

Zwei Geburtstage im Jahr

Den Tag der Transplantation wird Manuela nie mehr vergessen. Einen Tag nach der Knochenmarkentnahme bei ihrem Bruder bekam sie die heilende Flüssigkeit in den Körper geleitet. Der Vorgang selbst war unspektakulär und in einer halben Stunde erledigt. Doch die Konsequenzen sind weitreichend. Die Übelkeit wich zeitgleich mit der Transplantation zurück und ihr Körper kann sich seitdem von der Krankheit erholen. Seitdem mag sie keinen Kaffee mehr, doch damit kann sie gut leben. Denn seit diesem Tag feiert sie ihren Geburtstag an zwei Tagen im Jahr.

Noch im November hat sie die ersten kritischen einhundert Tage nach der Transplantation hinter sich. Sie gelten als Frist für mögliche Abwehrreaktionen des Körpers, die glücklicherweise jedoch ausblieben. Durch ihren Glauben und ihren positiven Umgang kam sie relativ schnell und ohne große Komplikationen durch diesen schwierigen Prozess, wofür sie sehr dankbar ist.

Sie bedankt sich auf diesem Weg bei den Ärzten und dem Pflegepersonal der Interne E in Rankweil und der KMT Station in Innsbruck herzlich für ihre unermüdliche Arbeit. Ebenfalls herzlichen Dank an ihre Familie, die sie so gut es ging unterstützt hat. Auch wenn sie sie wegen Corona nicht besuchen konnten.

"Liebe Manuela, vielen Dank, dass Du Deine berührende Geschichte mit uns geteilt hast. Wir wünschen Dir weiterhin viel Gesundheit und alles Gute! Dein Geben für Leben-Team"

Mehr Infos unter www.gebenfuerleben.at.

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