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Nach Sex-Attacken in Köln: Erste deutsche Stadt sagt Karnevalumzug ab

Wegen Köln: Die erste deutsche Stadt sagt den Karnevalumzug ab.
Wegen Köln: Die erste deutsche Stadt sagt den Karnevalumzug ab. ©dpa
Rheinberg (NRW). Die Vorfälle in der Neujahrsnacht in Köln und anderen Städten haben eine erste Konsequenz: Die deutsche Stadt Rheinberg in Nordrhein-Westfalen sagt den diesjährigen Karnevalumzug mit Verweis auf die Flüchtlingssituation ab.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Vorfällen wie in der Silvesternacht in Köln komme, sagte der Präsident des örtlichen Karnevalvereins gegenüber der “Rheinischen Post“: “Die Zeit bis Rosenmontag reicht nicht mehr, um die von der Stadt geforderten Sicherheitsauflagen zu erfüllen. Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschieden, den Zug abzusagen.”

“Vorfälle wie in Köln nicht auszuschließen”

Ein Sprecher der Stadt sagte, man könne nicht ausschließen, dass die im Stadtteil Orsoy lebenden Flüchtlinge den Zug besuchen und es zu Vorfällen wie in der Silvesternacht in Köln komme. In zentralen Unterbringungseinrichtung des Bundeslandes leben mehrere Hundert Personen.

Die Menschen in der Flüchtlingsunterkunft würden keinen Karneval kennen und sich möglicherweise “falsch” verhalten. 4500 Deutsche träfen auf 500 Ausländer, “das ist bisher auch nicht dagewesen”, sagte er.

Die Flüchtlingsunterkunft sei aber nur einer von mehreren Gründen für das Sicherheitskonzept. “Ich verwahre mich dagegen, dass gesagt wird, das ist jetzt nur wegen der zentralen Unterkunft”, so der Sprecher.

Die Stadt hatte das Sicherheitskonzept nämlich nicht nur wegen der Flüchtlingssituation vom Veranstalter verlangt, sondern auch wegen der Verlegung des Termins auf Rosenmontag statt wie üblich am Karnevalssonntag, wo die meisten Umzüge stattfinden. Man rechnet daher mit weit mehr als den üblichen 2.500 Besuchern. (red)

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