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Nach Monsun-Überflutungen helfen Österreicher in Pakistan

©AP
Nach den schweren Monsun-Überflutungen, die auch in Pakistan für Verwüstung gesorgt haben, fliegen Österreicherinnen in das Land, um sauberes Trinkwasser zu produzieren.

Die Wienerinnen Martina Cap und Barbara Rouchouze vom Roten Kreuz werden morgen, Mittwoch, Richtung Pakistan aufbrechen, gab die Organisation bekannt. Zur gleichen Zeit findet in Wien die „Stream Null Sieben“, die größte nationale Trinkwasser-Übung des Roten Kreuzes, statt.

In der Provinz Sindh im Südosten Pakistans ist laut Rotem Kreuz sauberes Trinkwasser immer noch Mangelware. Überflutungen, die hohen Temperaturen von weit über 40 Grad und zerstörte Häuser sind der Nährboden für Seuchen und Erkrankungen. Daher sind die weltweit führenden Trinkwasser-Experten des Roten Kreuzes an Ort und Stelle, um zu helfen.

Martina Cap ist die Leiterin der Trinkwasser-Einheit des Wiener Roten Kreuzes und hat schon Erfahrung – bereits 2005 ist sie im Einsatz gewesen. „Ich habe schon in Indonesien nach dem Tsunami geholfen, wir haben damals Trinkwasser produziert.“

Die österreichischen Trinkwasser-Einheiten gehören laut Rotem Kreuz zu den besten der Welt – nicht selten heiße es „Call the Austrians“. Um stets gut vorbereitet zu sein, finden regelmäßige Übungen statt. Von 23. bis 26 August werden auf der Donauinsel Trinkwasser-Experten aus ganz Österreich ihr Können unter Beweis stellen.

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