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Nach Hitzetod in Auto - Ermittlungen laufen

Nach dem Hitzetod eines 19 Monate alten Buben in einem Auto in Vorarlberg laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren.

Polizeisprecher Rainer Fitz sagte am Freitag auf APA-Anfrage, man gehe weiter von einem tragischen Unglück aus. Die Bewertung des Todesfalls – im Raum steht ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung – werde die Staatsanwaltschaft vornehmen müssen.

Verfahren gegen Freund möglich

Ein Zeitpunkt, wann die Erhebungen und Recherchen der Ermittler abgeschlossen sein werden, stand vorerst nicht fest. Nach Abschluss der Polizeiarbeit wird die Staatsanwaltschaft Feldkirch einen Bericht erhalten und über die weitere Vorgangsweise zu entscheiden haben. Möglich erscheint aus heutiger Sicht ein Verfahren gegen die 17-jährige Mutter, unter Umständen aber auch gegen ihren 20-jährigen Freund.

Der 19 Monate alte Bub ist am Dienstagnachmittag vom 20-Jährigen tot aufgefunden worden. Der Mann und die 17-Jährige hatten den Buben nach einer Autofahrt von der Steiermark nach Vorarlberg bei hochsommerlichen Temperaturen vor der Wohnung des 20-Jährigen im Auto zurückgelassen, weil das Kleinkind ihm Autositz eingeschlafen war und sie es nicht wecken wollten. Anschließend begaben sie sich in die Wohnung, wo sie nach anstrengenden Reise einschliefen. Als sie erst am Abend wieder aufwachten, war der Sohn der 17-Jährigen bereits tot. Reanimationsmaßnahmen des 20-Jährigen blieben erfolglos.

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