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Nach einer Autopanne überfahren

Wolfurt - Bei dem schweren Unfall am Montagabend auf der A14, wurde eine Frau von mehreren Autos überrollt. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Die Vorarlberger Polizei ermittelt weiter fieberhaft nach dem Lenker des Wagens, mit dem am Montagabend auf der Rheintalautobahn (A14) eine 39-jährige Frau niedergestoßen wurde. In weiterer Folge war die Frau von mehreren Fahrzeugen überrollt und getötet worden. Der Unfall-Pkw war bis Dienstagabend noch nicht ausgemacht.

Nach dem tödlichen Unfall bei Lauterach (Bezirk Bregenz) liefen die Ermittlungen der Polizei am Dienstag auf Hochtouren. Eine Vermessung der Unfallstelle und Fotos aus einem Hubschrauber sollten Aufschluss über den genauen Unfallhergang liefern. Zehn Fahrzeuge, die bekanntermaßen am Unfall beteiligt waren, wurden untersucht. „Der gesuchte Pkw war leider nicht dabei“, sagte Hubert Übelher von der Autobahnpolizei Dornbirn gegenüber der APA. Die überprüften Wagen hätten die Frau erst erfasst, nachdem sie schon auf der Straße gelegen war.

Die Fahndung nach dem Unfalllenker wurde auch auf Deutschland und die Schweiz ausgeweitet. Die Leiche der 39-Jährigen werde am Donnerstag obduziert, so der Polizist. Falls Wagen und Lenker bis dahin nicht gefunden seien, könne möglicherweise die Obduktion Hinweise auf das Unfallfahrzeug liefern, sagte Übelher. Auch die Bevölkerung werde um Mithilfe gebeten.

(Quelle: APA)

Unfallhergang

Grauenvolle Szenen spielten sich am Montag Abend auf der Rheintalautobahn in Höhe der Ausfahrt Lauterach ab. Eine Frau ist auf Grund einer Panne ausgestiegen und wurde von mehreren Autos überrollt. Sie war auf der Stelle tot.

Die Lenkerin aus dem Bezirk Bregenz war zusammen mit ihrem sechsjährigen Sohn in Fahrtrichtung Deutschland aus ihrem Polo ausgestiegen. „Der Frau war sehr wahrscheinlich der Treibstoff ausgegangen, sie wollte das Auto zur Seite schieben“, hieß es vonseiten der Polizei. Dabei wurde die Lenkerin in der abendlichen Dunkelheit zuerst von dem noch unbekannten Autofahrer erfasst und überrollt. Mehrere nachfolgende Wagen, darunter drei Pkws und ein Lkw, überrollten die Verletzte auf der rechten Fahrspur. Der sechsjährige Bub blieb unverletzt. Der genaue Hergang ist jedoch noch nicht geklärt, die Polizei ermittelt derzeit, wie der tragische Unfall passieren konnte, auch die Spurensicherung des Kriminaldienstes war vor Ort.

Unfallzeugen geschockt

Eine 32-jährige Wolfurterin wurde Augenzeugin des Vorfalls und kam mit einem schweren Schock ins Krankenhaus. Sie hatte gestoppt und der Polo-Lenkerin noch gesagt, dass sie die Fahrbahn verlassen solle. In diesem Moment wurde die Frau jedoch bereits vom ersten Wagen erfasst. Es gelang der Zeugin noch, den Sohn der Verunfallten zur Seite zu ziehen. Die Fahrzeuglenker, die unmittelbar am Unfall beteiligt waren, wurden vom Kriseninterventionsteam betreut, einige wurden in Krankenhäusern wegen schweren Schocks behandelt.

Kurz nach dem Unglück kam es auf der Gegenseite zu einem weiteren Unfall. In Fahrtrichtung Tirol war ein Autolenker offenbar vom Unfall so abgelenkt, dass sein Wagen ins Schleudern geriet und sich überschlug. Laut Polizei wurde der Fahrer jedoch nicht schwer verletzt.

(Quelle: VN)

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