AA

Nach Einbruch zum Tatort zurückgekehrt

©BilderBox
Feldkirch - Ein 23-jähriger Frastanzer räumte eine Trafik aus und wurde tags darauf von Polizeibeamten gefasst.

Nicht besonders schwer hatte es die Polizei bei der Aufklärung eines nächtlichen Einbruchs in Feldkirch. Der 23-jährige Tatverdächtige, ein amtsbekannter Drogenkonsument, lief den Ermittlern am Morgen nach der Tat quasi in die Arme. Ein Einbruch und fünf versuchte Einbruchsdiebstähle gehen laut Polizeiangaben auf das Konto des jungen Mannes, der in der Nacht auf Mittwoch offenbar unbedingt zu Geld kommen wollte. Beim Einbruch in eine Trafik in der Feldkircher Neustadt ließ der Tatverdächtige unter anderem die Registrierkasse mit etwa 700 Euro sowie 113 Zigarettenschachteln mitgehen.

Beute in Schließfach deponiert

Ein Großteil der Beute konnte bereits am Donnerstagmorgen sichergestellt werden. Denn: Während die Spurensicherer in der Trafik ihrer Arbeit nachgingen, wurde der amtsbekannte Bursch unweit des Tatorts von Polizisten gesehen und kontrolliert. Bei der anschließenden Personenkontrolle auf der Dienststelle der Stadtpolizei Feldkirch stellten die Ermittler schließlich fest, dass die Turnschuhe des Mannes augenscheinlich zu den in der Trafik gesicherten Schuhspuren passten. Weiters fanden die Beamten einen Schlüssel, der einem Schließfach im Feldkircher Interspar zugeordnet werden konnte. Dort fand die Polizei dann auch einen Großteil des Diebsgutes. Auch die aufgebrochene Registrierkasse wurde unweit des Tatortes gefunden.

Weiterer Einbruch

Zudem steht der 23-Jährige im Verdacht, am Wochenende in ein Brillengeschäft eingestiegen zu sein und eine geringe Menge Bargeld gestohlen zu haben. Auch hier hinterließ der Frastanzer offenbar verdächtige Schuhspuren. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Feldkirch
  • Nach Einbruch zum Tatort zurückgekehrt
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen