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Nach durchzechter Nacht heimgefahren

"Insgesamt hatten wir fünf Bier", erinnert sich der Beifahrer des Unglückslenkers. Die beiden Burschen waren in jener Augustnacht bis halb vier Uhr früh in Feldkirch unterwegs, ehe sie sich zu Fuß auf den Heimweg machten.

Kein Führerschein

Da kam dem 20-Jährigen Kfz-Mechaniker die Idee, seine Rennmaschine zu holen, um seinen Kumpel nach Hause zu fahren. Der Bursch fährt seit sechs Jahren mit dieser Maschine Supermoto-Rennen. Dass das Gefährt weder über Licht noch Tacho verfügt und mit speziell glatten Reifen ausgestattet ist, hielt er für kein Hindernis. Auch dass er noch keinen Führerschein besitzt, über ein Promille hatte und kein Helm griffbereit war, hielt den Nachtschwärmer nicht zurück. Beim Kreisverkehr Rheinstraße – Nofler Straße krachte es dann. Wieso, kann sich der beim Unfall selbst Schwerverletzte auf Grund seiner Gedächtnislücke nicht mehr erinnern. Während der Beifahrer mit einem Kniekapselriss davon kam, erwischte es den Lenker weit schwerer: Zertrümmerte Zehen, ein weiterer musste amputiert werden, Trommelfellriss, doppelter Schlüsselbeinbruch und gespaltener Mittelfußknochen. “Ich dachte er wäre tot, doch dann hörte ich ihn Gott sei Dank röcheln”, erinnert sich der Altersgenosse, der sich um seinen Chauffeur kümmerte.

3000 Euro Schulden

Neben 600 Euro Strafe wegen fahrlässiger Körperverletzung warten noch über 3000 Euro Schulden aus dem Unfall auf Bezahlung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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