Nach der Wahl: Polit-Ausstieg

„Freue mich auf Arbeit mit Walter Klaus“ - Vizekanzler Hubert Gorbach bleibt bei seinem Entschluss: nach der Wahl kommt der Polit-Ausstieg. Gorbach will das BZÖ unterstützen.

Der Vizekanzler im VN-Interview. VN: Rundfunkmeldungen zufolge schließen Sie eine Spitzenkandidatur für das BZÖ Vorarlberg bei der Nationalratswahl nicht aus. Haben sich Ihre Zukunftsabsichten plötzlich geändert?

Gorbach: Nein, keinesfalls. Ich habe nur gewitzelt, dass so was lustig wäre. An meinem Entschluss, nach 14- bis 15-jähriger Tätigkeit in der Politik wieder in die Privatwirtschaft zurückzukehren, hat sich nichts geändert. Und wie die „VN“ bereits geschrieben haben, werde ich den Wechsel nach der Nationalratswahl, also im Herbst, vollziehen.

VN: Und dass Sie „rechte Hand“ des Touristikers Walter Klaus werden, soll auch nicht sicher sein? Ihrem künftigen Büro im Bregenzer Postamt fehlt ja nur noch der letzte Anstrich.

Gorbach: Ich machte aus meiner Vorliebe für die Zusammenarbeit mit dem unternehmerisch so erfolgreichen Walter Klaus nie ein Hehl und daran hat sich nichts geändert. Ich freue mich auf die neue Herausforderung.

VN: Vorarlbergs BZÖ-Obmann Arno Eccher hat beim Gründungskonvent am 10. März die Latte hoch gelegt. Ein zweistelliges Ergebnis müssen Vorarlbergs Orange erzielen und bei der Wahl ein Grundmandat in die Scheune fahren. Aber noch immer gibt es keinen Spitzenkandidaten. Was ist los?

Gorbach: Dass ich das BZÖ Vorarlberg im Wahlkampf unterstützten werde, ist selbstverständlich. Für den Spitzenkandidaten gibt es drei gute Leute, Überraschungen werden auch dabei sein.

VN: Um welche Leute handelt es sich?

Gorbach: Die Entscheidung wird das BZÖ übernächste Woche treffen und bekannt geben, ebenso wie die vollständigen Listen für die beiden Wahlkreise.Wir sind sehr motiviert und haben überhaupt kein personelles Manko.

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