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Nach dem Motto „Life is pain“: „Black Jackets“ schlugen zu

Auch zwei Mitglieder der "Black Jackets" am Landesgericht Feldkirch verurteilt.
Auch zwei Mitglieder der "Black Jackets" am Landesgericht Feldkirch verurteilt. ©Miro (Themenbild)
Feldkirch, Altach - Schlägerei vor einer Altacher Disco: Auch zwei Mitglieder der Straßengang wurden verurteilt.

Auf seine Stirn hat sich das Mitglied der „Black Jackets“ sein Lebensmotto tätowieren lassen: „Life is pain“. Schmerzhaft ist das Leben für ihn und seine Opfer. Der sechsfach Vorbestrafte wurde am Freitag am Landesgericht Feldkirch wegen Körperverletzung in zwei Fällen schuldig gesprochen. Der 25-Jährige aus dem Bezirk Feldkirch kam mit einer bedingten Haftstrafe von einem Monat davon.

Bei zwei Schlägereien nach Mitternacht vor einer Discothek in Altach am 24. November 2012 hat der Arbeitslose zugelangt. Einem Burschen hat das Mitglied der Straßengang die Nase gebrochen – ihm muss er als Teilschmerzengeld 500 Euro bezahlen. Einem 27-Jährigen nahm er das Butterflymesser ab, schlug ihm damit mit dem stumpfen Teil auf den Kopf und verletzte ihn so leicht.

Der 27-Jährige hatte mit dem Messer den „Black Jacket“ bedroht und einen Disco-Türsteher. Wegen gefährlicher Drohung in zwei Fällen wurde der mit vier Vorstrafen belastete Dornbirner zu einer Geldstrafe von 960 Euro verurteilt – 240 Tagessätze zu je vier Euro.

Der Bruder des Dornbirners wurde von einem anderen Mitglied der „Black Jackets“ schwer verletzt. Er brach sich den Knöchel nach einem Tritt eines 19-Jährigen. Weil er nicht vorbestraft ist, wurde dem Arbeiter wegen schwerer Körperverletzung eine teilbedingte Geldstrafe von 1040 Euro (260 Tagessätze à vier Euro) gewährt, davon 520 unbedingt. Keines der Urteile gegen die drei Angeklagten ist rechtskräftig.

Der junge Mann mit dem Knöchelbruch sagte, er habe zudem, am Boden liegend, Fußtritte gegen den Kopf einstecken müssen und sei auch so verletzt worden. Darüber wurde gestern nicht verhandelt. Weil vor allem er sich nach seiner Zeugenaussage in der Verhandlung Zwischenrufe erlaubte, musste der Strafrichter mehrmals verbal einschreiten: „Kruzifix! Das ist kein Club 2, in dem jeder dazwischenquatschen kann.“

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