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Nach dem Erfolgsjahr folgt bei Giko die Millioneninvestition

Heuer soll bei Giko massiv investiert werden - unter anderem in eine Hallenerweiterung.
Heuer soll bei Giko massiv investiert werden - unter anderem in eine Hallenerweiterung. ©VOL.AT/Roland Paulitsch
Weiler - Verpackungs­experte Giko in Weiler erzielten Umsatzplus von 12 Prozent auf 40 Millionen Euro.

Die Weiler Verpackungsexperten von Giko sind auf deutlichem Wachstumskurs. Im mit Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Umsatz von knapp 40 Mill. Euro erwirtschaftet werden – ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem der Kunststoff­bereich gilt mit einem Zuwachs von 15 Prozent als Wachs­tumstreiber, wie Geschäftsführer Werner Abbrederis (68) gegenüber den VN erklärte. Für das nun angelaufene neue Geschäftsjahr erwartet Giko hingegen „nur“ ein einstelliges Wachstum. Der Grund für die zurückhaltende Einschätzung: „Wir sind mit unseren Kapazitäten am Limit angelangt“, betont Abbrederis. Entsprechend hohe Investitionen sollen heuer folgen. Die genaue Höhe will der Giko-Chef noch nicht beziffern. Mehrere Millionen sollen jedoch in eine Hallenerweiterung im Kartonagen-Bereich, in den Tiefdruck sowie in eine zusätzliche Dosenanlage fließen. Letztere wurde erst vor zwei Jahren um 1,5 Mill. Euro neu angeschafft. „Wir arbeiten bereits dreischichtig an dieser Anlage und haben das absolute Limit erreicht“, erklärt Abbrederis.

Volatile Rohstoffpreise

Trotz der guten Entwicklung: Sorgen machen Giko die volatilen Rohstoffpreise. „Hier gibt es seit einigen Jahren große Bewegungen“, sagt der Geschäftsführer mit Verweis auf die damit einhergehende Beeinträchtigung der Ertragslage. Man sei nicht mit einem konstanten Steigen der Preise konfrontiert – sondern mit einem Auf und Ab. „Sind die Preise niedrig, werden in der Branche die Lager massiv aufgefüllt – und die Preise steigen. Das ist ein Teufelskreis, der von Spekulanten angetrieben wird“, ärgert sich Abbrederis. Es sei schließlich nicht möglich, die Erhöhungen bei den Rohstoffpreisen im vollen Umfang weiterzugeben.

Junge Mannschaft bei Giko

Der Generationenwechsel ist bei Giko indes voll im Gange. Der 68-jährige Abbrederis will sich im Laufe der nächsten zwei Jahre aus der Geschäftsführung zurückziehen. Die Suche nach einer Nachfolge sei gerade im technischen Bereich nicht ganz einfach gewesen – mittlerweile aber abgeschlossen. „Wir haben nun eine tolle und junge Mannschaft zusammen“, freut er sich.

Giko 2011/2012

Umsatz: 40 Mill. Euro (+12 Prozent)

Mitarbeiter: 150

Teilbereiche: Verpackungen, Rundverpackungen, Kartonagen

Standorte: Weiler und Klaus

Exportquote: 69 Prozent

Kundenschichten: Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Kosmetik­industrie, Geräte- und Maschinenbau, Papier- und Kunststoffindustrie

Gründung: 1956

Geschäftsführung: Werner Abbrederis (68)

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