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Naafkopf-RTL: Siege gingen in den „Would“

Die Tagessieger: Karin Lang und Hansjörg Schneider mit Obmann Wolfi Pfaff.
Die Tagessieger: Karin Lang und Hansjörg Schneider mit Obmann Wolfi Pfaff. ©Elke Kager Meyer
Zu schön wäre es gewesen: Die idealen Schneeverhältnisse dieses Frühlings machten es möglich, dass der Naafkopf-Riesentorlauf im Nenzinger Himmel heuer erstmals direkt vom Talboden aus starten konnte.
Naafkopf-Riesentorlauf

Bereits am Samstag hatten zahlreiche Helfer des Wintersportverein Nenzing und befreundeter Vereine für eine bestens präparierte Piste auf der „Oberen Wiese“ gesorgt, insgesamt 117 Starter hatten ihre Teilnahme angekündigt. Am Sonntag-Früh dann das böse Erwachen: Nicht nur, dass starker Föhnwind während der Nacht den Schnee im Zielraum schmelzen ließ, im Startbereich ging in den Nachtstunden zudem eine Lawine  nieder und riss die ersten vier Tore mit. Der Wintersportverein Nenzing reagierte schnell – durch Versetzen der Tore und des Ziels wurde am Sonntag-Morgen in Windeseile dennoch eine renntaugliche Piste „hergezaubert“.

„Es ist immer wieder ein tolles Rennen und auch die weite Anreise wert“, zollte etwa eine Schweizer Familie, die Jahr für Jahr zum Naafkopf-Rennen anreist, den Veranstaltern Lob. Spitzenreiter ist aber sicherlich Franz Gschaider vom WSV Pernitz: Der Niederösterreicher nimmt Jahr für Jahr die Anfahrt nach Vorarlberg in Kauf, um beim Rennen dabei zu sein – und das immerhin im stolzen Alter von 80 Jahren. Um den Sieg konnte Franz Gschaider aber nicht mehr mitfahren, da nutzten die jungen Läuferinnen und Läufer die Vorteile ihres Alters. Bei den Damen ging der Gesamtsieg an Karin Lang vom SC Egg, vor Martina Rhiner vom SC Schwanden und Bianca Willi vom SC Graue Hörner. Bei den Herren ging der Gesamtsieg ebenfalls in den Bregenzerwald: Hansjörg Schneider vom SC Egg durfte sich über den Siegerscheck freuen, auf den Rängen zwei und drei landeten Christian Köss vom WSV Andelsbuch und Pierre Egger vom SK Frastanz. Interessantes Detail am Rande: Die drei Erstplatzierten bei den Herren trennten sage und schreibe am Ende nur sieben hundertstel Sekunden.

 

 

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