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Mysteriöse Krankheit in Vietnam

Einer mysteriösen Krankheit sind in Vietnam fast 40 Kinder zum Opfer gefallen, wie staatlich kontrollierte Medien am Samstag berichteten.

Mehr als 60 weitere Kinder in zahlreichen Provinzen des Landes seien in den vergangenen drei Monaten erkrankt.

Das Pasteur-Institut in Ho-Chi-Minh-Stadt vermute, dass es sich bei dem Erreger um ein Enterovirus handele, das sowohl den Verdauungstrakt als auch das Gehirn angreife, schrieb die Zeitung „Lao Dong“. Alle Opfer hätten an hohem Fieber und Krämpfen gelitten. Die meisten seien innerhalb eines Tages nach Auftreten der ersten Krankheitssymptome gestorben.

Gesundheitsexperten hätten die Krankheit nicht als Epidemie eingestuft, hieß es weiter. Die Fälle stünden anscheinend nicht in Zusammenhang und seien in verschiedenen Regionen aufgetreten. Nach Angaben der vietnamesischen Gesundheitsbehörden scheint es keine Verbindung zur Lungenkrankheit SARS zu geben.

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