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Mutter wegen Kindesmisshandlung vor Gericht

Feldkirch (VN) -  Jene junge Kindesmutter, die im Jänner dieses Jahres ihren drei Monate alten Sohn misshandelt haben soll, muss sich am Mittwoch wegen „Quälen oder Vernachlässigen von unmündigen, jüngeren oder wehrlosen Personen“ vor dem Landesgericht Feldkirch verantworten.
Mutter soll Kind geschüttelt haben

Darauf stehen bis zu drei Jahre Haft. Die Frau, die in einem Fernsehinterview sagte „Ich bin nicht so eine, die ihr Kind schlägt“, erschien beim letzten Prozesstermin jedenfalls nicht vor Gericht. Sie rief kurzfristig an, sagte, sie sei krank und lieferte das ärztliche Attest nach. Außerdem habe sie ihr Verteidiger im Stich gelassen, gab sie außerdem an.

Mutter hat Kind geschüttelt

Die Mutter räumte zuletzt ein, sie habe das Kind geschüttelt, dabei sei es am Türstock angeschlagen. Das Kind erlitt schwere Kopfverletzungen. Gerichtsmediziner Walter Rabl wird heute in seinem Gutachten erörtern, in wie fern die Geschichte der Angeklagten mit den Verletzungen in Einklang zu bringen ist.  Danach entscheidet das Gericht, ob die Frau ihr Baby gequält hat.

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