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Mutmaßlicher Mörder in U-Haft

Nach dem der 42-jährige Ludescher Engelbert D. seine Wirtin Anneliese Schneider (75) am Montag in Marul mit einem Miniaturbrunnen aus Holz erschlagen hatte, ist für Staatsanwaltschaft und Kripo der Mordfall „glasklar“.

Obduktionsergebnis Innsbrucker Gerichtsmediziner obduzierten am Dienstag die Leiche der 75-Jährigen. Die Leichenöffnung brachte wenig überraschendes: Die die Frau starb an den Folgen der schweren Kopfverletzungen.

Als Motiv gehen die Ermittler nach wie vor von der Streitsituation aus. Engelbert D. dürfte derart in Rage geraten sein, „dass der Kelomat-Effekt eingetreten ist“, so Ermittler. Der Mann wusste nicht weiter, schlug brutal zu und ermordete so die 75-Jährige. Staatsanwaltschaft und Kripo rechnen damit, dass der mutmaßliche Täter zurechnungsfähig war. „Allein die Tatsache, dass jemand einen Sachwalter hatte, ist nicht gleichbedeutend damit, dass er zum Zeitpunkt der Tat unzurechnungsfähig war“, verlautet es aus Ermittlerkreisen. „Für uns gibt es derzeit überhaupt keine Anhaltspunkte auf eine psychische Erkrankung des Mannes“, bestätigt auch der leitende Staatsanwalt Franz Pflanzner auf „VN“-Anfrage. Grundsätzlich werde aber bei Mordverfahren „sowieso ein psychiatrisches Gutachten eingeholt“, so der Staatsanwalt.

Am Dienstag Abend wurde Engelbert D. in die Justizanstalt Feldkirch gebracht, er sitzt in Untersuchungshaft. Im Lauf des Mittwochvormittags wird er dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

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