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"Musste mit einem echten Tiger proben" - Laura Bilgeri über ihr Leben in L.A.

Laura Bilgeri startet in Hollywood gerade richtig durch. Die 20-jährige Vorarlbergerin hat eine Rolle im Spielfilm "Toby Goes to Camp" ergattert - neben tierischen Bekanntschaften lernt Laura in Los Angeles auch jede Menge Stars kennen.
Laura Bilgeri - Erfolgreich in Hollywood

Du wirst schon bald wieder auf der Kinoleinwand zu sehen sein?

Schon bald, im neuen Spielfilm “Toby Goes To Camp”. Directed by Michael Sarna. Das ist ein Family Movie in dem auch echte, trainierte  Tiere wie zum Beispiel der Tiger “Toby”, Waschbären, Wildschweine und natürlich Hunde vorkommen. Die Tiere quatschen miteinander. Es wird wahrscheinlich mehr als drei Teile geben. Teil Eins ist schon fertig und wird demnächst rauskommen (“Toby´s Big Adventure”).

Ich kann leider noch keine Bilder mit dem Tiger am Set schicken. Amerikanische Produktionen sind da sehr streng. Ich musste zwei Wochen vor Drehbeginn täglich mit dem Tiger proben. War eine unglaubliche Erfahrung. Die ersten zwei  Drehwochen habe ich schon hinter mir. Die nächsten fünf Wochen werde ich in Malibu und Hollywood drehen.

Wie sieht momentan ein typischer Tag in deinem Leben aus?

Ein typischer Tag in meinem Leben sieht mometan wie folgt aus: Ich muss um fünf Uhr morgens aufstehen, ca. 40 Minuten zum Set von “Toby Goes To Camp” fahren (die langen Wege hier in LA sind sehr gewöhnungsbedürftig), dann direkt zu Hair& Make-up & schließlich vor die Kamera. Die letzten Tage hab ich von sieben Uhr morgens bis acht Uhr Abends gedreht. Das sind dann die sehr langen Tage, aber die Zeit vergeht wie im Flug, wenn man das macht, was man liebt! Ich kann mir nichts Besseres vorstellen. Cast&Crew sind einfach wunderbar. Kein Tag gleicht dem anderen.

Wenn ich nicht drehe, schlafe ich sehr gerne aus und dann gehts ab zu den Auditions, die ich von meinem Manager, Agenten und Commercial Agentur bekomme… Das können manchmal drei Auditions am Tag sein, aber manchmal auch gar keine. An freien Tagen gehe ich in eine Schauspielschule in Studio City.

Ich habe auch viele Fotoshootings. Das Modeln macht mir nebenbei sehr viel Spass und zahlt die Miete.

 Wie hältst du dich fit?

Seit ich vor einem Jahr nach LA gezogen bin, habe ich angefangen jeden Tag joggen zu gehen. Ich bin nicht unbedingt ein Fitnessstudiotyp aber ich liebe es am Abend laufen zu gehen. Natürlich esse ich sehr gesund und achte auf meine Diät. Vorallem hier in LA sind alle sehr auf Gesundheit aus, was ich gut finde!!

Kommst du auch zur Ruhe?

Um mal richtig abschalten zu können gehe ich am liebsten an den Strand von Malibu. Ich liebe es mit Freunden ins Kino zu gehen und in die vielen schönen Parks von Beverly Hills.

In LA lernst du bestimmt viele Celebs kennen?

Ich hatte bis jetzt die Ehre einige Stars kennenzulernen. Ich war dieses Jahr bei den Golden Globes und durfte Owen Wilson, Kathy Bates, Cara Delevingne, Naomi Watts und viele weitere kennenlernen. War sehr aufregend. Bei einigen Privatparties machte ich auch die Bekanntschaft mit der bezaubernden Reese Witherspoon, Laura Dern und James Cameron (“Titanic”, “Avatar”).

Einmal saß aus Zufall Lionel Richi bei Starbucks neben mir. Oder vor zwei Wochen traf ich zum Beispiel Robin Thicke am Strand von Malibu. Aber am meisten hat mich Laura Dern beeindruckt. Sie ist so am Boden geblieben und nett. Habe mich mit ihr über das Schauspielbusiness in Hollywood unterhalten. Sie ist eine unglaublich interessante Person und natürlich eine tolle Schauspielerin.

Hast du in der neuen Umgebung gleich Freunde gefunden?

Ich habe durch meine Schauspielschule und jetzt auch durch diesen Film sehr viele enge Freunde gefunden. Wir verstehen uns alle sehr gut. Kenne auch sehr viele Österreicher, die hier wohnen und auch im Filmbusiness sind. Die Austrian Community ist sehr groß  in LA. In Vorarlberg habe ich auch noch einige Freunde, aber vor allem meine Familie und Cousinen, die ich sehr vermisse.

 Wie wohnst du in LA?

Ich wohne alleine in einem Apartment  in der Stadt. Sehr gut gelegen und nicht all zu weit von den Auditions und Hollywood entfernt.

Du warst in einer US-weit ausgestrahlten Mazda-Werbung zu sehen. Eine coole Erfahrung?

Der US-weite Mazda Spot war mein erster großer Job in LA. Ein Highlight. Jake Scott führte die Regie und sein Vater Ridley Scott machte die Produktion.  Es war unglaublich! Als ich mich zum erstenmal selbst im TV und auch im Kino bei den Vorschauen gesehen habe, konnte ich es gar nicht glauben. Ein unvergessliches Gefühl. Er läuft immer noch im TV seit Mai.

Ich bin dadurch Mitglied bei SAG-AFTRA, der größten Schauspielgewerkschaft in den USA, geworden. Das macht mich sehr stolz.

Kannst du dir jetzt immer umsonst einen Mazda ausleihen?

Ich hab erstmal eine ordentliche Gage bekommen und kann, falls ich einen Mazda kaufen will, mit 20 Prozent Rabatt rechnen.

Ein eigenes Auto habe ich bereits. Ein Auto zu kaufen war das erste, was ich gemacht habe, als ich nach LA kam. Ohne Auto geht hier gar nix.

Wirst du zu den Filmsets von einem Chauffeur abgeholt?

Noch fahre ich  selbst zu den Filmsets. Aber wer weiß… Das tolle an dieser Stadt ist, man weiß nie was passieren wird.

Wie oft sitzt du im Jahr in einer Limousine?

Meine letzte Limousinenfahrt war in Vorarlberg vor ca. fünf Jahren, als ich mit meinen Schulkolleginnen zum Riedenburgball gefahren bin.

Du bist schon viel in der Welt herumgekommen – welche Orte gefallen dir am Besten?

LA ist und bleibt meine Nummer Eins! Aber ich liebe auch New York. In Europa ist es natürlich meine Geburtsstadt Wien und Paris, wo ein Teil meiner Verwandtschaft lebt. In Paris war ich drei Monate bei meiner Tante. Hauptsächlich um die Sprache zu lernen und zu modeln.

Was ist das Wichtigste beim Schauspielern – und was ist dein Ziel?

Das Wichtigste beim Schauspielen ist das “Zuhören”. Das höre ich bei jeder Audition und bei jedem Set. “Listen”.
Mein Ziel ist es, irgendwann hier in den Staaten in die A-List von Schauspielern zu kommen.

Kommst du noch oft ins Ländle?

Ich komme immer nur noch zu Weihnachten nach Vorarlberg. Weihnachten in LA ist sehr traurig. Ich brauche die Kälte und den Schnee mindestens ein Mal im Jahr. Ich kann es dann kaum erwarten meine Familie wieder zu sehen.

Kannst du dir vorstellen, irgendwann wieder hier herzuziehen?

Nein, ich werde in den USA bleiben. Das war schon immer mein Traum.

Ist Vorarlberg “too small” für dich?

Leider ist die Filmindustrie in Vorarlberg nicht so entwickelt wie in Los Angeles. Das heißt, ich habe hier einfach mehr Arbeitsmöglichkeiten als im Ländle.

Reinhold, Beatrix und Laura Bilgeri 2010 bei der Premiere des Filmes
Reinhold, Beatrix und Laura Bilgeri 2010 bei der Premiere des Filmes "Der Atem des Himmels" in Bregenz. APA-FOTO: Dietmar Mathis ©Reinhold, Beatrix und Laura Bilgeri 2010 bei der Premiere des Filmes “Der Atem des Himmels” in Bregenz. APA-FOTO: Dietmar Mathis

Du hast einmal gesagt, beim Filmdreh von der “Der Atem des Himmels” hast du zum allerersten Mal gespürt, dass du Schauspielerin werden willst? Was war dein Traumberuf als Kind?

Ich war beim Dreh von  “Der Atem des Himmels” 13 Jahre alt. Nach dem ersten Take wusste ich, das ist es. Aber als Kind, noch zu Volksschulzeiten, hatte ich hauptsächlich das Bäumeklettern im Sinn. Auch der Umzug nach Amerika war eigentlich eine sehr spontane Idee. Ich habe online mein Showreel eingeschickt und bekam nach drei Tagen eine Antwort von meinem jetztigen Manager aus LA. Eine Woche später war der Vertrag unterschrieben…. Dann ging alles sehr schnell! Ich könnte momentan nicht glücklicher sein.

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